Fürths Pekovic: Wembley via Bochum

Der SpVgg-Mittelfeldspieler hat viel vor und ist überzeugt: „Wir können uns hier wie dort gut präsentieren“
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Sind sich bezüglich der guten Aussichten für den Auftritt in Bochum völlig einig: Trainer Mike Büskens und Milorad Pekovic.
Wolfgang Zink Sind sich bezüglich der guten Aussichten für den Auftritt in Bochum völlig einig: Trainer Mike Büskens und Milorad Pekovic.

Der SpVgg-Mittelfeldspieler hat viel vor und ist überzeugt: „Wir können uns hier wie dort gut präsentieren“

FÜRTH Vom „rewirpower-Stadion“ Bochum ins neue Londoner Wembley-Stadion, für Milorad Pekovic wird mit dem Spiel in der einstigen Kultstätte des Fußballs „ein großer Traum“ wahr. Sein 20.Länderspiel für Montenegro führt den 33-jährigen Defensivspezialisten der Greuther Fürther am 12.Oktober in den englischen Fußball-Tempel.

Und zwar im Rahmen der EM-Quali in der Gruppe C. Zuvor, am 8. Oktober, geht’s gegen die Schweiz, aber da ist Pekovic gesperrt. „Das Spiel im Wembley-Stadion ist schon etwas besonderes“, freut sich „Peko“, „wir können uns dort gut präsentieren.“

"Schließlich haben wir gute Jungs in der Mannschaft"

Gut präsentieren ist für Pekovic auch das Stichwort für die Aufgabe am Samstag in Bochum: „Wir wollen dort ähnlich wie gegen Ingolstadt gut spielen, etwas mitnehmen und auf keinem Fall verlieren. Schließlich haben wir gute Jungs in der Mannschaft.“

Besonders die Genua-Leihgabe Danijel Aleksic (19) ist auch für Pekovic ein großer Hoffnungsträger bezüglich der Fürther Aufstiegs-Ambitionen. „Danijel ist eine echte Verstärkung für uns. Und er wird noch besser.“

Auch Büskens ist überzeugt, "dass wir in Bochum was holen"

Pekovic selbst scheint aus einem kurzzeitigen mentalen Loch heraus zu sein, bei seinem Comeback, dem 1:0-Sieg gegen Ingolstadt, ackerte er nicht nur im Mittelfeld, sondern servierte auch einige feine Pässe. Und er hat Spaß an seinem Job. Als Milorad gestern beim Training das entscheidende Tor für Mirko Reichels Team gegen Mike Büskens’ Truppe erzielte, setzte er sich hin, drehte sich im Kreis und jubelte laut. Sehr emotional für den introvertierten Montenegriner.

Bezüglich der Aussichten in Bochum geht Pekovic mit seinem Trainer konform. Büskens: „Der VfL hat Erstliga-Spieler und drei WM-Teilnehmer (Chong Tese, Antar Yahia, Zlatko Dedic, d. Red.), einen guten Trainer, der gegen uns ein Jubiläum feiert. Aber wir sind nicht dazu da, Präsente zu verteilen. Ich bin überzeugt, dass wir was holen.“

Stichwort Jubiläum: VfL-Coach Friedhelm Funkel feiert seinen 1081. Einsatz als Spieler und Trainer, überholt damit den bisherigen Rekordhalter Otto Rehhagel (1080)b. Matthias Hertlein

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