Fürth "bis ans Limit": Futkeu-Dreierpack schockt Darmstadt

Fürth jubelt über einen Comeback-Sieg im Abstiegskampf der 2. Liga. Darmstadt dagegen patzt möglicherweise entscheidend im Rennen um die Bundesliga.
dpa |
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Fürths Noel Futkeu jubelt nach einer Gala-Vorstellung gegen Darmstadt.
Fürths Noel Futkeu jubelt nach einer Gala-Vorstellung gegen Darmstadt. © Daniel Löb/dpa
Fürth

Ein Dreierpack von Noel Futkeu hat der SpVgg Greuther Fürth einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga beschert und zugleich den Aufstiegsambitionen des SV Darmstadt 98 den vielleicht entscheidenden Hieb versetzt. Mit einem Treffer in der Nachspielzeit sorgte der Stürmer für den nicht unverdienten 3:2 (1:1)-Sieg der Franken.

Während die Gäste aus Hessen nun schon fünf Zähler hinter dem Relegationsplatz rangieren, kletterte Fürth aus dem Tabellenkeller der Liga heraus auf Rang 14.

Isac Lidberg (35. Minute) und der eingewechselte Yosuke Furukawa (77.) hatten die Gäste am Fürther Ronhof zweimal in Führung gebracht. Doch Matchwinner Futkeu per Handelfmeter (41.), mit einem Abstaubertor (85.) und schließlich mit einem puren Willenstreffer (90.+4) ließ die Hausherren und ihre Fans ausrasten. Es waren seine Saisontreffer 13 bis 15.

15 Saisontore von Futkeu 

"An so einem Tag komme ich vom Strahlen gar nicht mehr weg", befand Matchwinner Futkeu. "Der Glaube war heute nochmal extremer als sonst." Der Dreier sei "für das Gefühl und den Glauben" der Mannschaft top. Futkeu forderte für die verbleibenden Partien: "Wir können uns davon noch nichts kaufen, wir müssen dranbleiben."

Während Fürth vor 12.622 Zuschauern mehr für das Spiel tat, konzentrierte sich Darmstadt vor allem auf Konter. Doch im Abschluss zeigten beide Teams zunächst Schwächen. Das änderte sich mit fortschreitender Spieldauer. Im Finish wurde es spektakulär: Zunächst schien Furukawa den Darmstädter Lucky Punch zu setzen, Fürth reklamierte vergeblich auf Handspiel.

Elvedi zuversichtlich für den Endspurt

Dann kamen die zwei großen Auftritte von Futkeu. Eine Vorlage von Felix Klaus beförderte er im zweiten Versuch über die Linie. In der Nachspielzeit schob er seinen Gegenspieler weg und verwandelte eine Vorlage von Branimir Hrgota.

"Wir sind bis ans Limit gegangen, haben alles rausgehauen, was wir konnten. Dann wirst du auch in der 90. Minute belohnt", sagte Verteidiger Jan Elvedi. "Wir wissen, dass wir es können. Wir müssen es nur abrufen. Das haben wir heute wieder gemacht." Wenn seine Fürther in den letzten vier Spielen genau so auftreten würden wie gegen die Hessen, "dann habe ich keine Bedenken, dass wir es packen."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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