Füracker zu Tarifabschluss: Umsetzung wird "Kraftakt"
Für den bayerischen Finanzminister Albert Füracker (CSU) ist der Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder ein "vertretbarer Kompromiss". Die Rahmenbedingungen der Verhandlungen seien alles andere leicht gewesen, sagte er laut Mitteilung.
"Weiterhin steigende Lebenshaltungskosten stehen angespannten öffentlichen Staatshaushalten gegenüber. Für den Freistaat Bayern mit hoher Personalausgabenquote wird die Umsetzung des Tarifergebnisses ein enormer Kraftakt", erklärte Füracker weiter. "Klar ist aber auch: Die Funktionsfähigkeit unseres Landes hängt maßgeblich von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab – sie leisten jeden Tag hervorragende Arbeit."
Vertrag bis Ende Januar 2028
Die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sollen in drei Schritten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld bekommen. Darauf einigten sich die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nach tagelangen Tarifverhandlungen. Der neue Tarifvertrag soll 27 Monate laufen, bis zum 31. Januar 2028. Weitere Warnstreiks oder gar ein unbefristeter Streik sind damit vom Tisch.
Verhandelt wurde für die rund 925.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Wenn der Abschluss wie üblich auf die mehr als 1,3 Millionen Beamten und Pensionäre übertragen wird, sind insgesamt 2,2 Millionen Menschen betroffen.
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