Fünf Prozent mehr Geld für Sportartikelindustrie-Mitarbeiter

Rund 13 000 Beschäftigte in der Schuh- und Sportartikelindustrie erhalten in zwei Schritten mehr Geld. Das Lohnplus liege im Schnitt bei fünf Prozent, teilte die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) am Freitag in Hannover mit.
| dpa
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Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild
dpa Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

Hannover - Rund 13 000 Beschäftigte in der Schuh- und Sportartikelindustrie erhalten in zwei Schritten mehr Geld. Das Lohnplus liege im Schnitt bei fünf Prozent, teilte die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) am Freitag in Hannover mit. Darauf hätten sich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite bereits in der ersten Runde der Tarifverhandlungen geeinigt. Die unteren Entgeltgruppen sowie die Vergütung der Auszubildenden werden demnach am stärksten angehoben.

Die Einigung sieht zum 1. Oktober eine Erhöhung von 3 Prozent vor, in den unteren Entgeltgruppen von bis zu 4,1 Prozent. Zu Jahresbeginn 2021 folgt eine weitere Erhöhung von 1,9 Prozent. Die Azubi-Vergütung wird im ersten Schritt um 100 Euro und im zweiten Schritt um 20 Euro angehoben.

Für den Adidas-Konzern mit Sitz in Mittelfranken, für den eine eigene Tabelle gilt, wurden weitere Vereinbarungen getroffen: So soll die Bezahlung der Azubis künftig 9 Prozent über der in der Schuhindustrie liegen. Der Tarifvertrag gilt unter anderem auch für Puma, Ara und Lloyd.

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