Fünf Millionen Besucher in Bayerns Schlössern

München (dpa/lby) - Die bayerischen Schlösser, Burgen und Residenzen sind nach wie vor beliebte Ausflugsziele. Mehr als 5,3 Millionen Touristen und Einheimische besuchten 2018 die historischen Sehenswürdigkeiten.
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Ein eingerüsteter Turm neben dem Torhaus des Schlosses Neuschwanstein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
dpa Ein eingerüsteter Turm neben dem Torhaus des Schlosses Neuschwanstein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

München (dpa/lby) - Die bayerischen Schlösser, Burgen und Residenzen sind nach wie vor beliebte Ausflugsziele. Mehr als 5,3 Millionen Touristen und Einheimische besuchten 2018 die historischen Sehenswürdigkeiten. Das sei ein Anstieg um 5,1 Prozent, teilte das bayerische Finanzministerium am Montag in München mit. Für den Freistaat zahlt sich das in barer Münze aus. Die Schlösserverwaltung verkaufte Eintrittskarten für rund 28,8 Millionen Euro, 1,5 Millionen Euro mehr als 2017. Spitzenreiter war erneut Schloss Neuschwanstein mit rund 1,5 Millionen Gästen, etwa 6000 mehr als im Jahr zuvor.

Mit einem besonderen Programm lockt in diesem Jahr die Neue Residenz Bamberg. Am 28. Juni soll dort die Sonderausstellung "Majestäten, Königskinder, Verfassungsväter" eröffnen. Bis zum 22. September spannt die Schau einen Bogen von der Säkularisierung Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Verabschiedung der Bamberger Verfassung am 12. August 1919. Ein Schwerpunkt werde auf der Zeit der Räteregierung liegen, als Bamberg Sitz der Regierung und des Bayerischen Landtags war.

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