Frühling in Bayern – Experten warnen vor Eis und Lawinen

In der neuen Woche ist der Frühling in Bayern zurück. Der Winterspaß kann jetzt schnell gefährlich werden. Experten warnen vor trügerischen Eisflächen und Lawinen. Was es jetzt zu beachten gilt.
dpa |
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Am Sonntag wird es überwiegend bewölkt sein. Zeitweise kann es leicht regnen. (Symbolbild)
Am Sonntag wird es überwiegend bewölkt sein. Zeitweise kann es leicht regnen. (Symbolbild) © Felix Hörhager/dpa
München

Nach dem sonnigen Frühlingswetter in den vergangenen Tagen wird es in Bayern ausgerechnet zum meteorologischen Frühlingsanfang wieder ungemütlicher. Allerdings könnte das laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nur von kurzer Dauer sein. 

Demnach ist es zunächst stark bewölkt, zeitweise kann es leicht regnen. Dann macht der Sonntag seinem Namen alle Ehre: Den Freistaat erwarten sonnige Stunden. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 Grad im Oberallgäu bis 15 Grad am unteren Main. 

In der Nacht zum Montag kann es noch einmal glatt auf den bayerischen Straßen werden. In der neuen Woche klart es dem DWD zufolge dann aber deutlich auf. Der Frühling ist zurück und die Temperaturen steigen zum Dienstag auf maximal 12 bis 17 Grad. 

Warnung vor trügerischen Eisflächen

Anlässlich eines Großeinsatzes auf dem Eibsee, warnt die Wasserwacht Bayern eindringlich davor, zugefrorene Seen, Weiher oder Fließgewässer zu betreten. "Eis trägt nie gleichmäßig", betont Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern. "Sonneneinstrahlung oder Temperaturwechsel führen dazu, dass selbst scheinbar stabile Eisflächen plötzlich nachgeben können". Auf dem Eibsee waren drei Menschen ins Eis eingebrochen, konnten aber von der Wasserwacht unverletzt gerettet werden.

Ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) fordert Eltern dazu auf, ihre Kinder über die Risiken aufklären. Auch Tiere könnten einbrechen – Rettungsversuche durch Menschen endeten nicht selten ebenfalls im eiskalten Wasser. Wasserwacht und BRK raten: Gibt das Eis nach, sollte man sich sofort flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen, und sich vorsichtig in Bauchlage Richtung Ufer bewegen. Im Notfall ist umgehend der Notruf zu wählen. Dennoch gelte: Die beste Rettung ist die, die gar nicht erst notwendig wird, hieß es.

Lawinengefahr geht weiter zurück

In den bayerischen Alpen warnt der Lawinenwarndienst oberhalb von 1.600 Metern vor einer mäßigen Lawinengefahr, darunter gilt sie als gering. Hauptproblem bleibt laut Experten der sogenannte Altschnee. Vor allem an steilen Hängen können vereinzelt auch größere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Nach Einschätzung des bayerischen Lawinenwarndienstes entspannt sich das Altschneeproblem – allerdings eher langsam.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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