Früherer Bayreuther Regisseur Harry Kupfer mit 84 gestorben

Berlin/Bayreuth (dpa/lby) - Harry Kupfer, einer der erfolgreichsten Opernregisseure Deutschlands, ist tot. Kupfer starb am Montag im Alter von 84 Jahren in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag mitteilte.
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Der Regisseur Harry Kupfer bei einer Theaterprobe. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
dpa Der Regisseur Harry Kupfer bei einer Theaterprobe. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Berlin/Bayreuth (dpa/lby) - Harry Kupfer, einer der erfolgreichsten Opernregisseure Deutschlands, ist tot. Kupfer starb am Montag im Alter von 84 Jahren in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag mitteilte. Kupfer hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth große Erfolge. 1978 brachte er am Grünen Hügel den "Fliegenden Holländer" auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Dirigent Daniel Barenboim den "Ring des Nibelungen". Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.

Zu den Meilensteinen seiner Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit Barenboim. Der am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks "Rusalka" in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.

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