Frontal gegen Bankfiliale

Ein mit 20 Fahrgästen besetzter Linienbus ist in der Regensburger Innenstadt ungebremst und frontal gegen die Mauer eines Wohn- und Geschäftshauses geprallt. Der 53-jährige Busfahrer erleidet einen Schwächeanfall. Elf Fahrgäste überleben schwer verletzt.
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Das tonnenschwere Fahrzeug überrollte zuerst eine Ampel und stieß dann gegen das Haus.
az Das tonnenschwere Fahrzeug überrollte zuerst eine Ampel und stieß dann gegen das Haus.

Ein mit 20 Fahrgästen besetzter Linienbus ist in der Regensburger Innenstadt ungebremst und frontal gegen die Mauer eines Wohn- und Geschäftshauses geprallt. Der 53-jährige Busfahrer erleidet einen Schwächeanfall. Elf Fahrgäste überleben schwer verletzt.

REGENSBURG Ein lauter Knall, Klirren, panische Schreie: „Ich dachte, hier ist gerade eine Bombe hochgegangen“, sagte ein Anwohner hinterher. In Wirklichkeit war am Montagnachmittag ein mit 20 Fahrgästen besetzter Linienbus in der Regensburger Innenstadt ungebremst und frontal gegen die Mauer eines Wohn- und Geschäftshauses geprallt. Dabei wurden, so die Polizei, vier Insassen schwer und sieben leicht verletzt. Unter den Schwerverletzten ist auch der Fahrer, der nach ersten Ermittlungen vermutlich einen Schwächeanfall erlitten hatte.

In dem Haus am Bismarckplatz, in dem unter anderem ein Geldinstitut untergebracht ist, wurde lediglich die Fassade beschädigt. Zu Schaden kam aber niemand. Ebenso blieben Passanten von dem Unglück verschont, berichteten die Beamten. In die Ermittlungen am Unfallort schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein. Der Busunfall hatte stundenlange Verkehrsbehinderungen in der gesamten Regensburger Innenstadt zur Folge.

Der 53-jährige Fahrer des Gelenkbusses der Regensburger Verkehrsbetriebe war an einer Straßeneinmündung geradeaus gefahren. Das tonnenschwere Fahrzeug überrollte zuerst eine Ampel und stieß dann gegen das Haus. In einer ersten Befragung im Krankenhaus sagte der Lenker, er könne sich nicht an nähere Umstände des Unfalls erinnern.

Unter den Schwerverletzten ist nach Polizeiangaben auch eine 67-jährige Frau, deren Zustand die Ärzte als lebensbedrohlich einschätzten.

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