Fridays for Future demonstriert im Netz weiter

Lange stand der Freitag für Schülerstreiks als Mahnung für mehr Klimaschutz. Nun sind wegen der Corona-Krise ohnehin alle Schulen zu, die Jugendlichen müssen zuhause bleiben. Gestreikt wird aber trotzdem.
| dpa
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"Fridays for Future" ist auf dem Schild mehrerer Schüler zu lesen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa/Archivbild
dpa "Fridays for Future" ist auf dem Schild mehrerer Schüler zu lesen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Wegen der Corona-Pandemie hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ihre Streiks ins Internet verlagert. "Wir müssen uns natürlich auf die neue Situation einstellen", sagte Anna Volk, Sprecherin der Bewegung in München. Es werde aber weiterhin jeden Freitag gestreikt: Unter dem Hashtag #Netzstreikfürsklima posten Aktivisten in den sozialen Netzwerken Fotos von sich zu Hause mit Transparenten oder Schildern in der Hand. "So können alle mitstreiken, ohne auf die Straße zu gehen", sagte Volk.

Zusätzlich soll in München unter dem Motto #StreamStreik jeden Freitag ein Livestream auf YouTube stattfinden. Dort können sich Zuhörer über ein Chatfenster mit verschiedenen Gästen über Klima- und Umweltthemen austauschen und den Rednern Fragen stellen.

Zudem gebe es bundesweit regelmäßig Webinare, in denen Experten mit Aktivisten über verschiedene Themen diskutieren. "Unser Ziel ist es, zu sagen: Ihr könnt zwar nicht in die Schule gehen, aber wir tauschen uns trotzdem weiter aus und bilden uns im Bereich Klimaschutz weiter", so Volk.

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