Freyung-Mord: Vater nach Deutschland ausgeliefert

Vor einer Woche kehrte das 18 Monate alte Kind nach Deutschland zurück. Der 22 Jahre alte Vater war zuvor mit dem Bub nach Spanien geflogen. Nun wurde auch er nach Deutschland gebracht.
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Der 22-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.
dpa/Polizei Paussau/az Der 22-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Vor einer Woche kehrte das 18 Monate alte Kind nach Deutschland zurück. Der 22 Jahre alte Vater war zuvor mit dem Bub nach Spanien geflogen. Nun wurde auch er nach Deutschland gebracht.

Freyung - Der nach Spanien geflohene mutmaßlicher Mörder einer 20-Jährigen aus Niederbayern ist nach Deutschland ausgeliefert worden. "Er ist in einer Justizvollzugsanstalt", bestätigte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Der 22-Jährige sei am Donnerstag von zwei Beamten der Kriminalpolizei Passau nach Bayern gebracht worden und direkt in Untersuchungshaft gekommen. Zuvor hatten Medien über die Rückkehr berichtet.

Dem jungen Mann wird vorgeworfen, Mitte November seine Lebensgefährtin in Freyung getötet zu haben (AZ berichtete). Nach dem gewaltsamen Tod floh er mit dem gemeinsamen 18 Monate alten Kleinkind. Die Kripo richtete eine 20-köpfige Sonderkommission ein und spürte ihn im spanischen Küstenort Lloret de Mar auf. Zur großen Erleichterung war das Kind bei ihm und unverletzt. Der Junge ist bereits seit gut zehn Tagen wieder in seiner Heimat und wird vom Jugendamt betreut.

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