Frau zückt Pistole und durchbricht eine Polizeisperre

Ofterschwang (dpa/lby) - Mit einer täuschend echt aussehenden Pistolenattrappe hat eine Frau einen Bekannten bedroht. Auf der Flucht soll sie dann eine Straßensperre der Polizei durchbrochen haben, wie die Beamten am Sonntag mitteilten.
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In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild
dpa In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Ofterschwang (dpa/lby) - Mit einer täuschend echt aussehenden Pistolenattrappe hat eine Frau einen Bekannten bedroht. Auf der Flucht soll sie dann eine Straßensperre der Polizei durchbrochen haben, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Die 49-Jährige wurde schließlich in ihrer Wohnung in Ofterschwang (Landkreis Oberallgäu) festgenommen.

Laut Polizei bedrohte die Frau ihren Bekannten am Samstagabend bei einem Besuch im österreichischen Kleinwalsertal. Warum sie dabei zu einer Attrappe einer Waffe griff, war nach Aussage eines Sprechers zunächst unklar. Bei der Fahndung war unter anderem ein Hubschrauber im Einsatz.

Auf ihrer Rückfahrt nach Deutschland hielt die Polizei den Wagen der Frau an. Ohne Vorankündigung soll sie dann aber Gas gegeben und die auf der Straße querstehenden Polizeiautos umfahren haben. Ein Polizist sei dabei leicht verletzt worden. Im Glauben, die 49-Jährige habe eine scharfe Waffe bei sich, hätten die Beamten gezielte Schüsse auf einen Reifen ihres Autos abgegeben. Trotzdem sei sie weitergefahren.

Nach der Festnahme wurde die Frau den Angaben zufolge auf Medikamente untersucht und in eine Klinik gebracht.

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung sei eine Spielzeugpistole gefunden worden, die wie eine halb-automatische Pistole aussehe. Außerdem seien zwei weitere täuschend echt aussehende Anscheinswaffen sichergestellt worden, in deren Griffen sich herausnehmbare Messerklingen befunden hätten.

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