Frau und Freundin getötet: Gutachter sieht Rückfallrisiko

Kommt der Frauenmörder frei? In Bayreuth wird darüber verhadelt, ob ein zweifacher Mörder dauerhaft weggesperrt werden soll. Der Gutachter und der Anwalt des Mannes sehen ein Rückfallrisiko bei dem Täter.
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Gerhard B. vor Gericht
dpa Gerhard B. vor Gericht

BAYREUTH - Kommt der Frauenmörder frei? In Bayreuth wird darüber verhadelt, ob ein zweifacher Mörder dauerhaft weggesperrt werden soll. Der Gutachter und der Anwalt des Mannes sehen ein Rückfallrisiko bei dem Täter.

Im Bayreuther Prozess um eine nachträgliche Sicherungsverwahrung gegen einen 55 Jahre alten Häftling sieht ein Gutachter ein erhebliches Rückfallrisiko bei dem Mann. Dieser sei nach wie vor nicht fähig, Beziehungskonflikte angemessen zu bewältigen, sagte der Psychiater am Mittwoch vor dem Landgericht Bayreuth.

Auch der Anwalt des Mannes sieht eine erhebliche Gefahr für den Fall, dass der 55-Jährige nach seiner Haftentlassung erneut eine Beziehung mit einer Frau eingeht. Die zweite Haftstrafe von 13 Jahren wegen Totschlags endet regulär im April. Der Mann hatte 1990 seine Ehefrau und sechs Jahre später seine neue Partnerin getötet.

dpa

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