Frau soll für Einsatz wegen angeblicher Entführung zahlen

Aschaffenburg (dpa/lby) - Nach einem großen Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando (SEK) wegen einer vorgetäuschten Entführung wollen die Beamten einer Frau rund 5000 Euro in Rechnung stellen. Rund 70 Polizisten waren in Aschaffenburg im Einsatz gewesen, um die 49-Jährige aus der Wohnung ihres Lebenspartners zu befreien.
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Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild
dpa Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Aschaffenburg (dpa/lby) - Nach einem großen Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando (SEK) wegen einer vorgetäuschten Entführung wollen die Beamten einer Frau rund 5000 Euro in Rechnung stellen. Rund 70 Polizisten waren in Aschaffenburg im Einsatz gewesen, um die 49-Jährige aus der Wohnung ihres Lebenspartners zu befreien. Neben dem SEK war auch eine Einheit des Bayerischen Landeskriminalamtes vor Ort, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte.

Die Frau hatte sich den Angaben nach am Freitagabend bei ihrem 34-jährigen Lebensgefährten aufgehalten. Dort habe es Streit gegeben. Sie habe schließlich ihren Sohn angerufen und behauptet, ihr Partner halte sie gegen ihren Willen in seiner Wohnung fest. Der Sohn habe daraufhin die Polizei alarmiert. Diese trafen die 49-Jährige dann jedoch vor der Wohnung an. Ein Sprecher der Polizei nannte den Vorfall hinterher eine "Räubergeschichte". Gegen die Frau wird außerdem wegen falscher Verdächtigung ermittelt.

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