Frantz: Noch drei Endspiele!

20 Punkte bis zur Pause für den Club-Wirbler ein Muss. „Erst dann können wir von einer guten Hinrunde reden.“ Lob für „Hintermann“ Plattenhardt
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„Spielt man auf Unentschieden, geht’s meistens in die Hose“: Mike Frantz setzt bei seinem Comeback in Hoffenheim voll auf die Karte Attacke.
Wolfgang Zink „Spielt man auf Unentschieden, geht’s meistens in die Hose“: Mike Frantz setzt bei seinem Comeback in Hoffenheim voll auf die Karte Attacke.

20 Punkte bis zur Pause für den Club-Wirbler ein Muss. „Erst dann können wir von einer guten Hinrunde reden.“ Lob für „Hintermann“ Plattenhardt

NÜRNBERG Der Druck? Hat nach vier Pleiten in Folge zugenommen. Die Aussichten? Sind gegen die spielstarken Hoffenheimer stets gering. Die Motivation? Ist trotzdem riesig beim Club. Denn mit 18 Punkten und einer schon jetzt überraschend guten Vorrunde geben sich die Club-Profis nicht mehr zufrieden.

Frantz und Ekici als torgefährliche Flügelzange

„Wir wollen unbedingt noch die 20-Punkte-Marke knacken“, hat Mike Frantz vor dem am Samstag (15.30 Uhr) im Kraichgau beginnenden Hinrunden-Endspurt als Ziel ausgegeben. Klingt gut, dürfte aber angesichts des Restprogramms nicht ganz einfach werden. Denn gegen die Truppe von Ralf Rangnick war bislang noch nie mehr als ein glücklicher Punkt drin. Am Wochenende darauf kommt mit Hannover 96 eine der Überraschungsmannschaften der Saison und zum Jahres-Abschluss geht’s dann im Pokal-Achtelfinale zu den Offenbacher Kickers. Die haben niemand geringeren als Borussia Dortmund in der zweiten Runde rausgekegelt.

Für Frantz kein Problem: „Wir haben bis zur Winterpause noch drei Endspiele. Und erst wenn die gut verlaufen sind, können wir von einer guten Hinrunde reden.“

Ähnlich scheint auch Dieter Hecking zu denken. Denn ausgerechnet gegen die torgefährliche Star-Truppe um Vedad Ibisevic und Demba Ba setzt der FCN-Trainer voll auf Attacke. So kehrt Mike Frantz, trotz gerade erst überstandener Magen-Darm-Grippe („da habe ich drei Kilo verloren"), zurück auf seine angestammte Position im linken Mittelfeld. Auf rechts darf aller Wahrscheinlichkeit nach der zuletzt zweimal auf die Bank verbannte Edel-Dribbler Mehmet Ekici wieder wirbeln.

"Wir wurden für die kleinsten Fehler gnadenlos bestraft"

Frantz ist so viel Angriffsgeist recht: „Wir müssen doch unsere Chance in der Offensive suchen. Wir waren zuletzt nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, wurden aber immer für die kleinsten Fehler gnadenlos bestraft. Jetzt müssen wir einfach mal wieder unser Glück erzwingen. Denn, wenn man auf ein Unentschieden spielt, geht’s meistens in die Hose.“

Viel wird in Hoffenheim auch davon abhängen, wie das neue Pärchen Frantz und sein Hintermann Marvin Plattenhardt zusammen funktionieren. Der 18-jährige ehemalige U17-Europameister ist nach Stammkraft Javier Pinola (gesperrt) und Pascal Bieler (Chance nicht genutzt) mittlerweile der dritte Linksverteidiger, der Frantz bei seinen Tempoverstößen den Rücken freihalten soll.

Gerade mal drei Tage hatten beide Zeit, sich aufeinander abzustimmen. Für Frantz aber kein großes Problem: „Natürlich ist es immer einfacher, wenn du eingespielt bist. Aber Marvin ist so gut geschult, dass er vieles schon intuitiv richtig macht.“

Hoffentlich auch in Hoffenheim. kk

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