Fotos von Bayerns Brauern : "Die Wächter des Reinheitsgebots"

Ab Freitag werden in der Alten Kongresshalle „Die Wächter des Reinheitsgebots“ gezeigt – eine Fotoausstellung über die Menschen, die Bayerns Bier machen.
| Clemens Hagen
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Bayerischer Brauerbund e. V., München (V.l.n.r.): Robert Scholz (Geschäftsführer), Walter König (Geschäftsführer), Dr. Lothar Ebbertz (Hauptgeschäftsführer), Peter Zacharias (Geschäftsführer), Manfred Newrzella (Geschäftsführer) - Von Beginn an unterstützte der Bayerische Brauerbund die Idee „Die Wächter des Reinheitsgebotes“. Wahrscheinlich, weil sie selbst tagtäglich als Wächter arbeiten. Kein Wunder, dass sie „Bella Figura“ auf dem Foto machen.
Sead Husic 19 Bayerischer Brauerbund e. V., München (V.l.n.r.): Robert Scholz (Geschäftsführer), Walter König (Geschäftsführer), Dr. Lothar Ebbertz (Hauptgeschäftsführer), Peter Zacharias (Geschäftsführer), Manfred Newrzella (Geschäftsführer) - Von Beginn an unterstützte der Bayerische Brauerbund die Idee „Die Wächter des Reinheitsgebotes“. Wahrscheinlich, weil sie selbst tagtäglich als Wächter arbeiten. Kein Wunder, dass sie „Bella Figura“ auf dem Foto machen.
Verein Münchener Brauereien (V.l.n.r.): Bernhard Klier (Geschäftsführer Spaten), Werner Mayer (Geschäftsführer Augustiner), Andreas Steinfatt (Geschäftsführer Hacker-Pschorr), Dieter Reiter (Oberbürgermeister der Stadt München), Katrin Schilz (Geschäftsführerin Löwenbräu), Dr. Michael Möller (Geschäftsführer HB München), Heiner Müller (Geschäftsführer Paulaner) - Im kleinen Münchner Rathaussaal trafen sich die Chefs der Münchener Brauereien, um mit dem OB der Stadt für ein Wächterfoto Modell zu stehen. Vor ihnen steht die Zunfttruhe und das Reinheitsgebot liegt dabei.
Sead Husic 19 Verein Münchener Brauereien (V.l.n.r.): Bernhard Klier (Geschäftsführer Spaten), Werner Mayer (Geschäftsführer Augustiner), Andreas Steinfatt (Geschäftsführer Hacker-Pschorr), Dieter Reiter (Oberbürgermeister der Stadt München), Katrin Schilz (Geschäftsführerin Löwenbräu), Dr. Michael Möller (Geschäftsführer HB München), Heiner Müller (Geschäftsführer Paulaner) - Im kleinen Münchner Rathaussaal trafen sich die Chefs der Münchener Brauereien, um mit dem OB der Stadt für ein Wächterfoto Modell zu stehen. Vor ihnen steht die Zunfttruhe und das Reinheitsgebot liegt dabei.
Augustiner-Bräu München (V.l.n.r.): Dr. Martin Leibhard (Geschäftsführer), Anton Obermaier (Geschäftsführer), Werner Mayer (Geschäftsführer) - Um Augustiner ranken sich ja viele Legenden und Geheimnisse. Ein Neues lautet, dass die drei Vorstände der Bauerei sich gerne in der Tenne Nr. 11 auf ein Bier zusammensetzen und nebenher das Keimgut wenden.
Sead Husic 19 Augustiner-Bräu München (V.l.n.r.): Dr. Martin Leibhard (Geschäftsführer), Anton Obermaier (Geschäftsführer), Werner Mayer (Geschäftsführer) - Um Augustiner ranken sich ja viele Legenden und Geheimnisse. Ein Neues lautet, dass die drei Vorstände der Bauerei sich gerne in der Tenne Nr. 11 auf ein Bier zusammensetzen und nebenher das Keimgut wenden.
Kaiser Bräu, Neuhaus (V.l.n.r.):  Andreas Laus (2. Braumeister), Wolfgang Laus (Technischer Betriebsleiter), Fritz Lederer (1. Braumeister), 
Caroline Laus (Assistentin der Geschäftsleitung), Josef Laus (Geschäftsführender Gesellschafter) - Manchmal treffen sich die Verantwortlichen von Kaiser-Bräu nachts in einer ihrer Lagerhallen, um sich „ganz geheim“ zu besprechen. Hier schmieden sie ihre Pläne und Coups, mit denen sie ihre Kunden und Konkurrenten angenehm überraschen.
Sead Husic 19 Kaiser Bräu, Neuhaus (V.l.n.r.): Andreas Laus (2. Braumeister), Wolfgang Laus (Technischer Betriebsleiter), Fritz Lederer (1. Braumeister), Caroline Laus (Assistentin der Geschäftsleitung), Josef Laus (Geschäftsführender Gesellschafter) - Manchmal treffen sich die Verantwortlichen von Kaiser-Bräu nachts in einer ihrer Lagerhallen, um sich „ganz geheim“ zu besprechen. Hier schmieden sie ihre Pläne und Coups, mit denen sie ihre Kunden und Konkurrenten angenehm überraschen.
Müllerbräu Pfaffenhofen (V.l.n.r.): Alexander Büch (Braumeister), Manuel Müller (Geschäftsführer) - Nicht jede Brauerei verfügt noch über einen eigenen Hopfengarten. Jeder einzelne Strang ist wertvoll und erfordert Hingabe. Da könnte man auch genauso gut mit dem Lasso ernten und jede Dolde selbst begutachten.
Sead Husic 19 Müllerbräu Pfaffenhofen (V.l.n.r.): Alexander Büch (Braumeister), Manuel Müller (Geschäftsführer) - Nicht jede Brauerei verfügt noch über einen eigenen Hopfengarten. Jeder einzelne Strang ist wertvoll und erfordert Hingabe. Da könnte man auch genauso gut mit dem Lasso ernten und jede Dolde selbst begutachten.
Oettinger Brauerei: Dr. Karl Liebl (Geschäftsführer): Oettinger war schon immer eine Brauerei, die bereit war, ganz andere Wege als alle anderen zu gehen. Daran hält sich auch der Geschäftsführer Karl Liebl. Damit wird man zwangsläufig auch ein klein wenig zum Outlaw und „anarchischen“ Brauer.
Sead Husic 19 Oettinger Brauerei: Dr. Karl Liebl (Geschäftsführer): Oettinger war schon immer eine Brauerei, die bereit war, ganz andere Wege als alle anderen zu gehen. Daran hält sich auch der Geschäftsführer Karl Liebl. Damit wird man zwangsläufig auch ein klein wenig zum Outlaw und „anarchischen“ Brauer.
Flötzinger Brauerei Rosenheim (V.l.n.r.): Andreas Steegmüller-Pyhrr (Geschäftsführer), Marisa Steegmüller (Inhaberin), Franz Steegmüller (Inhaber), Martha Steegmüller (Inhaber), Franz Amberger (Braumeister) - Vor jeder Eröffnung eines Volksfestes gibt es bei der Familie Steegmüller eine Vorbesprechung. Und just zu einer solchen Gelegenheit, auf der Rückseite des Flötzinger Festzeltes in Pang, kam der Fotograf hinzu
Sead Husic 19 Flötzinger Brauerei Rosenheim (V.l.n.r.): Andreas Steegmüller-Pyhrr (Geschäftsführer), Marisa Steegmüller (Inhaberin), Franz Steegmüller (Inhaber), Martha Steegmüller (Inhaber), Franz Amberger (Braumeister) - Vor jeder Eröffnung eines Volksfestes gibt es bei der Familie Steegmüller eine Vorbesprechung. Und just zu einer solchen Gelegenheit, auf der Rückseite des Flötzinger Festzeltes in Pang, kam der Fotograf hinzu
Kulmbacher Brauerei (V.l.n.r.): Kathleen Gänse, Otto Zejmon (Vorstand Finanzen), Martina Stodden, Markus Stodden (Vorstand Marketing und Vertrieb (Sprecher)), Ute Lehmann, Gerhard Deininger (Musikus), Dr. Jörg Lehmann (Vorstand Technik), Peter Birk (Musikus) - Dass Kulmbacher mit zu den humorvollsten Brauereien der Welt gehört, bewiesen die Vorstände beim Shooting mit ihren Partnerinnen und zur Begleitung von Musikern, die heute zum Tänzchen aufspielten. Die Musik ertönt im Kopf, wenn man nur lange genug auf das Bild schaut.
Sead Husic 19 Kulmbacher Brauerei (V.l.n.r.): Kathleen Gänse, Otto Zejmon (Vorstand Finanzen), Martina Stodden, Markus Stodden (Vorstand Marketing und Vertrieb (Sprecher)), Ute Lehmann, Gerhard Deininger (Musikus), Dr. Jörg Lehmann (Vorstand Technik), Peter Birk (Musikus) - Dass Kulmbacher mit zu den humorvollsten Brauereien der Welt gehört, bewiesen die Vorstände beim Shooting mit ihren Partnerinnen und zur Begleitung von Musikern, die heute zum Tänzchen aufspielten. Die Musik ertönt im Kopf, wenn man nur lange genug auf das Bild schaut.
Allgäuer Brauhaus Kempten (V.l.n.r.): Thomas Wieczorek (Technischer Leiter und Prokurist), Heinz Christ (Vorstand) - Das Büble ist das bekannte Bild des Allgäuer Brauhauses. Es erinnert an die Zeit, als man den Filius zur Wirtshausschänke schickte, wo er das Bier in einem Krug kaufen konnte, um es nach Hause zu tragen. Jede Erinnerung daran ist wie ein Ballon inmitten einer Landschaft.
Sead Husic 19 Allgäuer Brauhaus Kempten (V.l.n.r.): Thomas Wieczorek (Technischer Leiter und Prokurist), Heinz Christ (Vorstand) - Das Büble ist das bekannte Bild des Allgäuer Brauhauses. Es erinnert an die Zeit, als man den Filius zur Wirtshausschänke schickte, wo er das Bier in einem Krug kaufen konnte, um es nach Hause zu tragen. Jede Erinnerung daran ist wie ein Ballon inmitten einer Landschaft.
Privatbrauerei Kesselring Marktsteft (V.l.n.r.): Eckhard Himmel (Geschäftsführer), Peter-Michael Himmel (Geschäftsführer): Was macht der Sohnemann denn da? Tja. Er zeigt frech und stolz seine Erfolgsidee des beliebten „Einstein-Bieres“ in der Steini-Flasche. Und wie der berühmte Physiker einst, streckt er seine Zunge heraus. Da habt Ihrs!
Sead Husic 19 Privatbrauerei Kesselring Marktsteft (V.l.n.r.): Eckhard Himmel (Geschäftsführer), Peter-Michael Himmel (Geschäftsführer): Was macht der Sohnemann denn da? Tja. Er zeigt frech und stolz seine Erfolgsidee des beliebten „Einstein-Bieres“ in der Steini-Flasche. Und wie der berühmte Physiker einst, streckt er seine Zunge heraus. Da habt Ihrs!
Privatbrauerei J.B. Falter Regen: Josef Falter (Geschäftsführer) - Klar, der Josef Falter reitet mal gerne halbnackt mit Korken beklebt auf seinem Ross durch die Brauerei! Nein - er war nur bereit, zu zeigen, wie sehr er zu seinem Bier steht, und bot dem Fotografen ein spannendes Motiv.
Sead Husic 19 Privatbrauerei J.B. Falter Regen: Josef Falter (Geschäftsführer) - Klar, der Josef Falter reitet mal gerne halbnackt mit Korken beklebt auf seinem Ross durch die Brauerei! Nein - er war nur bereit, zu zeigen, wie sehr er zu seinem Bier steht, und bot dem Fotografen ein spannendes Motiv.
Brauerei Mittenwald: Dipl.-Ing. Markus Hirthammer (Technischer Betriebsleiter und Braumeister) - Auf einem alten Postkartenmotiv aus den 60er Jahren sieht man einen Mann mit Bierfass in einem Mittenwalder See. Die Szene hat der Fotograf mit dem Braumeister nachgestellt und war überrascht, wie eindrucksvoll sich dieser in der Landschaft ausnimmt.
Sead Husic 19 Brauerei Mittenwald: Dipl.-Ing. Markus Hirthammer (Technischer Betriebsleiter und Braumeister) - Auf einem alten Postkartenmotiv aus den 60er Jahren sieht man einen Mann mit Bierfass in einem Mittenwalder See. Die Szene hat der Fotograf mit dem Braumeister nachgestellt und war überrascht, wie eindrucksvoll sich dieser in der Landschaft ausnimmt.
Brauerei Hacklberg Passau: Stephan Marold (Direktor) - Als Chef einer Brauerei ist man auch ein Artist. Man muss die Marken und Mitarbeiter, die Kunden
und Lieferanten, die Rohstoffe und Märkte, die Rückschläge und Erfolge, die Feste und Feiern, die Aufträge und Abnehmer und vieles mehr im Auge behalten, damit jonglieren und darf nichts fallen lassen.
Sead Husic 19 Brauerei Hacklberg Passau: Stephan Marold (Direktor) - Als Chef einer Brauerei ist man auch ein Artist. Man muss die Marken und Mitarbeiter, die Kunden und Lieferanten, die Rohstoffe und Märkte, die Rückschläge und Erfolge, die Feste und Feiern, die Aufträge und Abnehmer und vieles mehr im Auge behalten, damit jonglieren und darf nichts fallen lassen.
Staatliches Hofbräuhaus in München: Dr. Michael Möller (Direktor) - Tradition und Moderne sind Schlagwörter, die schon ein wenig abgenutzt, doch für Direktor Möller keine leeren Hülsen sind. Im Vordergrund die alten Fässer und hinten das moderne Lager. Alles hat seine Berechtigung. Auf das Reinheitsgebot muss dabei geachtet werden.
Sead Husic 19 Staatliches Hofbräuhaus in München: Dr. Michael Möller (Direktor) - Tradition und Moderne sind Schlagwörter, die schon ein wenig abgenutzt, doch für Direktor Möller keine leeren Hülsen sind. Im Vordergrund die alten Fässer und hinten das moderne Lager. Alles hat seine Berechtigung. Auf das Reinheitsgebot muss dabei geachtet werden.
Brauerei Maisach (V.l.n.r.): Martina Wieser-Sedlmayr (Geschäftsführerin), Walter Miesl (Braumeister) - Der Chefin der Brauerei Maisach liegt ihre Brauerei so eng am Herzen wie ein perfekt geschneidertes Kleid aus Bieruntersetzern am Körper. Der Braumeister assistiert bei der Fertigung.
Sead Husic 19 Brauerei Maisach (V.l.n.r.): Martina Wieser-Sedlmayr (Geschäftsführerin), Walter Miesl (Braumeister) - Der Chefin der Brauerei Maisach liegt ihre Brauerei so eng am Herzen wie ein perfekt geschneidertes Kleid aus Bieruntersetzern am Körper. Der Braumeister assistiert bei der Fertigung.
Memminger Brauerei: Wolfgang Kesselschläger (Dipl. Braumeister, Technik und Verkauf) - Lagertanks haben eine mächtige Ausstrahlung. So empfindet es der Fotograf. Braumeister Wolfgang Kesselschläger steht mit der Fahne der Brauerei oben und genießt die Aussicht.
Sead Husic 19 Memminger Brauerei: Wolfgang Kesselschläger (Dipl. Braumeister, Technik und Verkauf) - Lagertanks haben eine mächtige Ausstrahlung. So empfindet es der Fotograf. Braumeister Wolfgang Kesselschläger steht mit der Fahne der Brauerei oben und genießt die Aussicht.
Schlossbrauhaus Schwangau (V.l.n.r.): Michael Cornelius Schroll (Braumeister), Katharina Schroll (Diplom-Biersommeliere), Thomas Bonell (Bierbrauer), Petra Helmer (Buchhaltung), Andreas Helmer (Geschäftsführer) - Der Schwan auf dem Logo wird plötzlich lebendig, und der Schreck fährt der Belegschaft der Schlossbrauerei Schwangau in die Glieder. Brauereien sind aber auch für jede Überraschung gut.
Sead Husic 19 Schlossbrauhaus Schwangau (V.l.n.r.): Michael Cornelius Schroll (Braumeister), Katharina Schroll (Diplom-Biersommeliere), Thomas Bonell (Bierbrauer), Petra Helmer (Buchhaltung), Andreas Helmer (Geschäftsführer) - Der Schwan auf dem Logo wird plötzlich lebendig, und der Schreck fährt der Belegschaft der Schlossbrauerei Schwangau in die Glieder. Brauereien sind aber auch für jede Überraschung gut.
Müllerbräu Neuötting (V.l.n.r.): Harald Haag (Braumeister), Reinhard Müller (Bräu), Wally Müller (Bräuin) - Der Braumeister wundert sich, weshalb der kleine Bierzug nicht weiterfahren kann. Aha! Eine hübsche Frau in Innsbrucker Tracht. Der Bräu spricht sie an und vergisst dabei für einen Moment seine Pflichten als Wächter.
Sead Husic 19 Müllerbräu Neuötting (V.l.n.r.): Harald Haag (Braumeister), Reinhard Müller (Bräu), Wally Müller (Bräuin) - Der Braumeister wundert sich, weshalb der kleine Bierzug nicht weiterfahren kann. Aha! Eine hübsche Frau in Innsbrucker Tracht. Der Bräu spricht sie an und vergisst dabei für einen Moment seine Pflichten als Wächter.
Schlossbrauerei Odelzhausen (V.l.n.r.): Hans Eser (Brauerei-Chef), Gabi Eser (Bräustüberl-Wirtin), Franziska Eser (Tochter), Zacharias Eser („Krokodil“) - Zur Eröffnung des Münchner Nationaltheaters im Jahre 1963 braute die Schlossbrauerei Odelzhausen das Operator-Bier. Wer einmal von diesem Bier probiert hat, will es immer wieder trinken. Deshalb schnappt sogar ein Krokodil nach dem Bier.
Sead Husic 19 Schlossbrauerei Odelzhausen (V.l.n.r.): Hans Eser (Brauerei-Chef), Gabi Eser (Bräustüberl-Wirtin), Franziska Eser (Tochter), Zacharias Eser („Krokodil“) - Zur Eröffnung des Münchner Nationaltheaters im Jahre 1963 braute die Schlossbrauerei Odelzhausen das Operator-Bier. Wer einmal von diesem Bier probiert hat, will es immer wieder trinken. Deshalb schnappt sogar ein Krokodil nach dem Bier.

Bernhard Sailer, Besitzer und Seniorchef vom Hofbräuhaus Traunstein, ist so etwas wie der Erfinder der großen Fotoausstellung „Die Wächter des Reinheitsgebots“. Mit ihr feiert der Bayerische Brauerbund das (1516 bis 2016) dieser ersten und vielleicht berühmtesten Lebensmittelverordnung der Welt.

Das kam so: Sailer sah in seinem Wohnort eine andere Ausstellung mit Frauenporträts, die der Fotograf Sead Husic, der in Berlin lebt, aber in Traunstein aufgewachsen ist, in Szene gesetzt hatte. Sailer dachte sich: „So etwas könnte ich mir auch gut mit Bildern von Bayerns Brauern vorstellen.“

 

Die Menschen hinter den Bier-Marken kennenlernen

 

Gedacht, getan. Sailer präsentierte seine Idee dem Präsidium des Brauerbundes, und die Kollegen waren gleich Feuer und Flamme. Denn kurz zuvor hatte eine Befragung von Studenten der Bier-Uni Weihenstephan ergeben, dass auch sie Interesse daran hätten, die Menschen hinter den bekannten bayerischen Biermarken einmal kennenzulernen.

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Bernhard Sailer: „Das Einzigartige an so einer Ausstellung ist, dass sie in den nächsten Jahren, Jahrzehnten und mit Glück sogar Jahrhunderten noch von Interesse sein wird.“ 100 Brauer wurden fotografiert – „ein kleiner Teil der über 600, die wir in Bayern haben“.

 

Fotograf Sead Husic fuhr zwei Jahre lang kreuz und quer durch Bayern

 

Für den Fotografen Sead Husic war es so etwas wie der Job seines Lebens. Zwei Jahre lang fuhr er 120 000 Kilometer kreuz und quer durch den Freistaat, um die Brauer zu porträtieren. „Zum Glück wohnt meine Mutter noch in Traunstein. Sonst hätte ich jedes Mal von Berlin aus anreisen müssen. Dann hätte es fürs Jubiläum wohl nicht gereicht.“

Bei den Shootings kam es zu lustigen Begebenheiten. So begrüßte Husic den damals frisch gewählten Münchner OB Dieter Reiter zu den Aufnahmen mit den Münchner Brauerei-Chefs mit den Worten: „Toll, jetzt fehlt nur noch der OB.“ Reiter nahm’s mit Humor. Zumindest beim ersten Mal, denn diese Aufnahmen mussten wiederholt werden, weil sich einige der Herren nicht gut getroffen fühlten. Beim zweiten Versuch klappte es umso besser. Das Ergebnis kann man ab Freitag (12.02.) in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe begutachten.

 

Die Ausstelllung - Freier Eintritt in der Alten Kongresshalle

 

Die Bilder der Fotoausstellung „Wächter des Reinheitsgebots“ werden im Kultur- und Veranstaltungszentrum Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15, zu sehen sein.

Die Ausstellung ist vom 12. Februar bis zum 18. Februar täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Präsentiert werden die Werke extrem aufwendig. Die Fotos wurden zuerst auf Stoff gedruckt, den man dann auf Alu-Kästen gespannt hat. Diese Rahmen sind von innen mit Halogenlampen beleuchtet und besitzen die imposanten Maße von 1,50 x 2,50 für Hoch- sowie 2,50 x 2,20 Meter für Querformate. Da es sich um eine Wanderausstellung handelt, benötigt man für den Transport der 52 Kästen einen 38-Tonner.

Möglich macht die Münchner Ausstellung die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, die von der Augustiner-Erbin (1899–1996) ins Leben gerufen worden ist und sich unter anderem auch Kulturförderung zum Ziel gesetzt hat. Die Kongresshalle ist im Besitz der Haberland-Stiftung.

 

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