Flugzeug darf nach falschem Entführungsalarm wieder fliegen
Nach dem falschen Entführungsalarm eines Flugzeugs auf dem Weg nach Nürnberg darf die Maschine laut Fluggesellschaft wieder fliegen. Die Boeing 737-800 sei nach dem Vorfall technisch überprüft und wieder in Betrieb genommen worden, teilte die Airline Corendon auf Nachfrage mit. Laut Polizei sollen ein Funkausfall und ein falsch eingegebener Code im Cockpit den Zwischenfall mit Einsatz von Kampfjets und Spezialkräften der Polizei am Dienstag ausgelöst haben.
Demnach war im Flugzeug der Code 7500 für einen Entführungsfall statt des Codes 7600 für einen Funkausfall eingegeben worden. Die Crew war nach dem Start auf der griechischen Insel Korfu nicht mehr zu erreichen, weshalb die Behörden mehrerer Länder reagierten. Das Flugzeug landete letztlich planmäßig in Nürnberg. Nach einer Überprüfung der Lage durch die Polizei durften die Passagiere den Flieger verlassen und wurden in die Ankunftshalle gebracht.
Ob die mutmaßlich versehentliche Eingabe des falschen Codes Folgen für den Piloten haben könnte, ließ die Fluggesellschaft auf Nachfrage offen. Alle Schritte, die man für nötig halte, würden basierend auf den endgültigen Untersuchungsergebnissen eingeleitet, teilte Corendon mit.
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