Flüchtlingsheime brennen: Das sagt die Polizei

Brandanschlag in Vorra bei Nürnberg auf drei Flüchtlingsheime: Hakenkreuz an der Wand, 700.000 Euro Schaden - Lesen Sie hier den Politzeibericht
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Vorra/Nürnberg - Unfassbarer Anschlag auf drei Gebäude in denen künftig Flüchtlinge untergebracht werden sollten: Die drei Gebäude in Vorra sind nach der Nazi-Attacke unbewohnbar. Lesen Sie hier den Bericht der Polizei Mittelfranken:

Brände in drei unbewohnten Gebäuden beschäftigten Donnerstagnacht (11.12.2014) Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Vorra (Landkreis Nürnberger Land). Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen.

Lesen Sie hier: Flüchtlingsheime brennen - Hakenkreuze entdeckt

Gegen 22:45 Uhr teilte eine Anwohnerin eines benachbarten Gebäudes über Notruf der Feuerwehr einen Brand in einer leerstehenden Gaststätte in der Hirschbacher Straße mit. Als kurz darauf die freiwilligen Feuerwehren des Pegnitztales eintrafen, quoll starker Rauch aus dem Gebäude. Durch einen sofort eingeleiteten Innenangriff konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Zwischenzeitlich war bekannt geworden, dass in unmittelbarer Nachbarschaft in einer Scheune mit Anbau und einem leerstehenden Wohnhaus in der Hauptstraße ebenfalls Feuer ausgebrochen war. Auch hier gelang es den Wehren in kurzer Zeit die Flammen zu löschen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf bis zu 700.000 Euro. Die Häuser sind derzeit unbewohnbar.

Alle drei Gebäude waren umgebaut worden und von der Regierung von Mittelfranken als Unterkünfte für Asylanten vorgesehen. An einem Anbau waren fremdenfeindliche Schmierereien angebracht worden. Neben Kräften der Polizeiinspektion Hersbruck nahmen noch in der Nacht der Kriminaldauerdienst Mittelfranken und die Fachkommissariate der Kripo Schwabach die Ermittlungen vor Ort auf und sicherten Spuren. Ersten Erkenntnissen zu Folge geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten sich an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu wenden.

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