Flüchtiger Emu: Tod im Hochseilgarten

Die Aufregung war zu viel für den Laufvogel, der die Landstraßen um Coburg unsicher gemacht hat.
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Emus sind schnelle Läufer - mit schwachen Nerven.
dpa Emus sind schnelle Läufer - mit schwachen Nerven.

COBURG - Der Stress war einfach zu viel für ihn: Der Emu, der in den letzten Tagen die Landstraßen bei Itzgrund (Landkreis Coburg) unsicher gemacht hat, ist tot. Der Laufvogel sei eingegangen, sagte sein Besitzer Rupert Fechner gestern. „Er war überlastet.”

Fechner ist Besitzer von Schloss Gereuth in Untermerzbach, einem Restaurant in 300Jahre alten Mauern, mit Biergarten, Schafherde und Emu-Pärchen. So war es zumindest, bis ein Unbekannter das Gatter des Emu-Geheges offen stehen ließ und eins der Tiere entwischte.

Am Wochenende sorgte der australische Riesenvogel auf der Bundesstraße4 für mehrere Bremsmanöver, etliche Autofahrer mussten ausweichen, um ihn nicht zu überfahren. Ein Passant trieb den scheuen Laufvogel schließlich in ein Waldstück.

Gestern morgen wurde er dort stark geschwächt in einem Klettergarten entdeckt. Als sein Besitzer eintraf, war der Vogel bereits gestorben.

Emus werden bis zu 1,90 Meter groß, können eine Spitzengeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erreichen und stammen ursprünglich aus Australien. Obwohl sich die Tiere äußerlich ähneln, sind der Große Emu und der afrikanische Vogel Strauß genetisch nicht verwandt.

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