Fischer mutig: Mainz und "der nächste Versuch" gegen Bayern

Mainz 05 ist gegen Bayern München klarer Außenseiter. Das Selbstvertrauen ist angekratzt. Dennoch hofft Coach Urs Fischer, die Talfahrt stoppen zu können.
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Urs Fischer will mit Mainz gegen Bayern München die negative Tendenz stoppen (Archivbild).
Urs Fischer will mit Mainz gegen Bayern München die negative Tendenz stoppen (Archivbild). © David Inderlied/dpa
Mainz

Noch schrillen die Alarmglocken nicht beim 1. FSV Mainz 05 nach der jüngsten Serie von drei Niederlagen. Doch Coach Urs Fischer machte klar: "Es ist wichtig, sich die Tendenz einzugestehen. Es gilt, diese zu durchbrechen. Das geht nur als Team. Wir haben jetzt den nächsten Versuch." Ob Tabellenführer und Rekordmeister Bayern München dafür am Samstag (15.30 Uhr/Sky/DAZN) daheim in der Fußball-Bundesliga der richtige Aufbaugegner ist, ist eher fraglich. 

Fischer fordert alte Mainzer Tugenden

Auch wenn die Leistungen gegen München unter ihm bisher stark waren, schaut Fischer nicht auf den Gegner. "Es geht nicht um die Bayern, sondern um uns, wieder in die Spur zu finden. Es geht um die Art und Weise, wie wir auftreten. Das muss im Fokus stehen", sagte der Schweizer. "Was sind wir bereit auf dem Platz zu lassen, um eine Chance zu haben?" Die gelungen Aktionen aus den letzten Duellen habe sich die Mannschaft aber angeschaut. Es gehe ja auch um Bilder, betonte er. 

Die drei Niederlagen, inklusive Pokal, innerhalb einer Woche haben Kratzer am Selbstvertrauen hinterlassen. Daher erwartet Fischer auch keine Wunderdinge. Vielmehr möchte der 60-Jährige endlich wieder die Mainzer Tugenden auf dem Platz sehen. "Die haben wir davor ja auch gezeigt, nur zuletzt nicht. Es geht um Basics wie Laufen, Zweikampfführung, Intensität, Aggressivität, eklig sein, was Mainz immer ausgezeichnet hat", stellte er klar.

Posch und Mwene gesperrt - Chance für Bell?

Fischer weiß aber auch, dass sich in solchen Situationen die Unsicherheit verstärkt und man eher kleine als große Schritte macht. "Aber wir müssen bereit sein, sie zu machen", forderte er von seinen Spielern. In der Pflicht dürften besonders Leistungsträger wie Nadiem Amiri sein, der nicht für die Nationalmannschaft nominiert worden war. "Ich hoffe, er war enttäuscht. Nun gilt es, mit Leistung auf dem Platz voranzugehen", sagte der Coach. Frei nach dem Motto: "Jetzt erst recht".

Gegen die Bayern muss Fischer seine Defensivreihe umbauen. Stefan Posch und Philip Mwene sind gesperrt, Routinier Stefan Bell und Youngster Rael Nakuzola stehen als Option bereit.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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