Feuerwehrleute aus Oberfranken bei Brand am Bleiloch-Stausee

Der große Waldbrand am Bleiloch-Stausee in Thüringen ist noch immer nicht gelöscht. "Immer wieder gibt es Glutnester, die der Wind weiter anfacht", sagte ein Sprecher des Lagezentrums am Mittwochmorgen.
| dpa
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Ein Polizeihubschrauber löscht einen Brand im Wald an der Bleilochtalsperre. Foto: Bodo Schackow/Archivbild
dpa Ein Polizeihubschrauber löscht einen Brand im Wald an der Bleilochtalsperre. Foto: Bodo Schackow/Archivbild

Saalfeld - Der große Waldbrand am Bleiloch-Stausee in Thüringen ist noch immer nicht gelöscht. "Immer wieder gibt es Glutnester, die der Wind weiter anfacht", sagte ein Sprecher des Lagezentrums am Mittwochmorgen. Unterstützung bekam die Feuerwehr auch von Kräften aus Töpen, Lichtenberg und Selb in Oberfranken. Die in der Region verfügbaren Feuerwehrleute waren wegen der langen Einsatzzeit erschöpft. Wegen des Brandes in einem steilen Waldgelände war am Dienstagnachmittag der Katastrophenfall ausgerufen worden. Die Feuerwehr hatte den Brand bis dahin nicht in den Griff bekommen.

Menschen waren laut Landratsamt nicht in Gefahr. Ein Katastrophenfall werde aber auch ausgerufen, wenn Sachwerte bedroht seien oder eine zentrale Koordinierung der Einsatzkräfte von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen erforderlich sei, teilte die Kreisverwaltung mit.

Das Feuer an dem aufgestauten See der Saale war erstmals am Ostersonntag auf 2000 Quadratmeter Fläche ausgebrochen und am Montagnachmittag zunächst gelöscht gewesen. Wind fachte den Brand am Dienstag wieder an.

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