Feuer in Viechtach: Mann springt in den Tod

Ein 22-Jähriger stürzt aus einem brennenden Wohnhaus in Viechtach acht Meter in die Tiefe und stirbt. Fünf weitere Menschen erleiden Rauchvergiftungen. Zudem hinterlässt das Feuer rund 100 000 Euro Schaden.
| dpa
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Bilder vom Feuerwehreinsatz in der Viechtacher Bäckergasse. Im Einsatz waren rund 210 Feuerwehrkräfte und 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.
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Bilder vom Feuerwehreinsatz in der Viechtacher Bäckergasse. Im Einsatz waren rund 210 Feuerwehrkräfte und 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.
Lang 2 Bilder vom Feuerwehreinsatz in der Viechtacher Bäckergasse. Im Einsatz waren rund 210 Feuerwehrkräfte und 40 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes.

Viechtach – Er wollte dem Feuer entkommen und ist dabei ums Leben gekommen: Weil es in seinem Haus brannte, sprang ein junger Mann in Viechtach (Landkreis Regen) aus dem Fenster und starb. Fünf weitere Menschen erlitten Rauchvergiftungen. Es entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Euro-Bereich, wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte. Warum es in dem Haus brannte, blieb zunächst unklar.

Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen der Polizei im ersten Stock des dreigeschossigen Hauses in der Stadtmitte ausgebrochen. Ein 22 Jahre alter Bewohner war aus einem Fenster im zweiten Stock rund acht Meter in die Tiefe gestürzt und starb noch am Brandort. Die genauen Umstände sollen jetzt Kriminalbeamte klären.

Im Laufe der Nacht korrigierte die Polizei die Zahl der weiteren Opfer nach oben. Zunächst hatten die Beamten von vier Leichtverletzten gesprochen. Später berichteten sie von fünf Bewohnern, die Rauch eingeatmet hatten: eine 22-jährige und eine 72 Jahre alte Frau sowie ein 41-Jähriger und ein 50 Jahre alter Mann.

Ob sie auch Brandverletzungen davontrugen, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Acht Bewohner sind in dem Mehrfamilienhaus gemeldet, sieben davon waren zu Hause, als es brannte. Zwei Menschen rettete die Feuerwehr vom Dach. Weitere vier Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Den Schaden schätzten die Einsatzkräfte vorerst auf rund 100 000 Euro.

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