FCN: Pinolas „neue Zeitrechnung“

„Wir spielen jetzt intelligenter“ meint der Club-Verteidiger und lobt Trainer Hecking für die richtigen Tipps
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"Wir sind auf einem guten Weg": Javier Pinola.
dpa "Wir sind auf einem guten Weg": Javier Pinola.

„Wir spielen jetzt intelligenter“ meint der Club-Verteidiger und lobt Trainer Hecking für die richtigen Tipps

NÜRNBERG Eigentlich ist der muffige Kabinentrakt des SV Elversberg nicht unbedingt der geeignete Rahmen, um bahnbrechende Neuigkeiten los zu werden. Aber Club-Profi Javier Pinola war das Ambiente nach dem 3:0-Sieg gegen den Regionalligisten herzlich egal. Er verkündete deshalb noch an Ort und Stelle: „Der alte Pino ist vorbei, jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung.“ Für ihn und den Club?

Möglich, denn Pinos Leistungsexplosion steht exemplarisch für den Aufschwung der gesamten Mannschaft. „Wir spielen jetzt intelligenter als letzte Saison. Natürlich noch nicht perfekt, aber wir sind auf einem sehr guten Weg“, findet der Argentinier – und dürfte damit nicht zuletzt sich selbst gemeint haben.

Schon zwei Bundesliga-Treffer

Während der 27-Jährige in den letzten beiden Spielzeiten selten an seine famose Leistungen aus der Pokalsieger-Saison 2007 anknüpfen konnte, hat sich Pino auf seiner linken Abwehrseite mit seinen Vorstößen nun wieder zu einer echten Waffe entwickelt. Mit zwei Bundesliga-Treffern hat er seinen bisherigen Saison-Schnitt bereits um 100-Prozent übertroffen. Und auch im Pokal ist auf Pino Verlass, wie er mit seinem sicher verwandelten Elfer („ich habe auch im Training geübt“) zum 2:0 (50. Minute) bewies. Es scheint so, als habe er in dieser Saison endlich den Schalter wieder umgelegt.

„Ich versuche jetzt eben zuerst immer in der Defensive mein Ding zu machen“, erklärt der Publikumsliebling sein Prinzip des dosierten Vorwärtsgangs. Allerdings war es erst Club-Trainer Dieter Hecking, der das Temperamentsbündel auf den richtigen Weg führte. „Der Trainer hat zu mir gesagt, dass ich lieber zwei, drei gezielte Aktionen in der Offensive versuchen soll, als ständig nach vorne zu rennen. Denn dann wird’s gefährlich.“ Krischan Kaufmann

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