FCA-Profi Brackelmann in der Klinik: "Er hat Kopfschmerzen"

Der FC Augsburg beklagt beim 1:1 gegen Union Berlin einen weiteren verletzten Abwehrspieler. Nach Brackelmanns Pech avanciert Kapitän Gouweleeuw zum Rekordspieler.
dpa |
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Knockout: Calvin Brackelmann liegt nach dem Kopftreffer verletzt am Boden.
Knockout: Calvin Brackelmann liegt nach dem Kopftreffer verletzt am Boden. © Harry Langer/dpa
Augsburg

Der FC Augsburg sorgt sich um Fußball-Profi Calvin Brackelmann. Der 1,96 Meter große Abwehrspieler musste nach einem heftigen Zusammenprall mit Union Berlins Verteidiger Felix Uduokhai schon nach wenigen Spielminuten beim 1:1 im Bundesliga-Heimspiel des FCA vom Platz und zur Untersuchung der Kopfverletzung in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Augsburgs Trainer Manuel Baum konnte nach dem Spiel noch keine exakten Informationen zu Brackelmanns Gesundheitszustand geben. "Er hat Kopfschmerzen, mehr weiß ich nicht." Eine Gehirnerschütterung erscheint wahrscheinlich. "Ich tue mich da immer schwer, weil ich kein Arzt bin. Aber wir haben ja gesehen, er ist rausgetaumelt nach der Kopfverletzung", sagte Baum: "Jetzt hoffen wir, dass es nicht allzu schlimm ist."

Gouweleeuw "stolz" nach 275. Bundesliga-Einsatz 

Für Brackelmann war als Einwechselspieler frühzeitig Kapitän Jeffrey Gouweleeuw zu seinem 275. Bundesliga-Einsatz gekommen. Der 35-Jährige ist damit nun Rekordspieler des FCA in der Bundesliga. Der Niederländer übertraf Daniel Baier (274). "Das bedeutet mir sehr viel. Es macht mich stolz", sagte der Kapitän. Unzufrieden war der Rekordmann allerdings mit dem Spielergebnis.

Sein Trainer gratulierte ihm nach dem Spiel in der Kabine dennoch. Es sei im Profi-Fußball schon besonders, wenn ein Spieler "so lange eine Verbindung zum Verein hat und man gemeinsam eine Geschichte schreibt". Das sei "eine Mega-Leistung". Gouweleeuw war 2016 vom AZ Alkmaar zum FC Augsburg gewechselt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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