FC Ingolstadt verlässt Abstiegsplätze

Erstmals seit dem 6. Spieltag stehen die Ingolstädter nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Coach Keller und seine Profis widmen den Erfolg gegen Bochum ihrem trauernden Kapitän.
| dpa
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Ingolstadt (dpa/lby) - Der FC Ingolstadt nimmt den Abstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga immer beherzter an. Nach dem 2:1 (2:0) gegen den VfL Bochum und drei Siegen in den vier Partien des neuen Jahres konnten die Oberbayern die direkten Abstiegsplätze erstmals seit dem 6. Spieltag verlassen. "Das ist schon sehr wichtig für den Kopf", kommentierte Mittelfeldspieler Konstantin Kerschbaumer.

Sonny Kittel war am Samstag vor 7464 Zuschauern im Ingolstädter Sportpark mit seinem Doppelpack (31./38. Minute) der umjubelte Matchwinner. Unter Jens Keller, dem dritten Trainer der Saison, gelangen dem FCI erstmals in dieser Saison zwei Siege am Stück. "Wir arbeiten gut, die Qualität kommt immer mehr auf den Platz", sagte Kittel. Bochum konnte durch Vitaly Janelt (72.) verkürzen.

Die Schanzer kompensierten sogar die Ausfälle der Leistungsträger Mergim Mavraj (krank) und Almog Cohen. Der Kapitän fehlte wegen des Todes seiner Mutter. "Ich möchte den Sieg Almog Cohen widmen, der eine unheimlich schwere Woche hinter sich hat", sagte Keller.

Nach der Pause geriet sein Team ins Wanken. Da gingen die Bochumer hohes Risiko, warfen alles nach vorne und kamen ohne ihren Torjäger Lukas Hinterseer (Oberschenkelprobleme) zu weiteren großen Torchancen von Tom Weilandt (65.) und Simon Zoller (71.). "In der Hinrunde haben wir solche Spiele hergegeben", kommentierte Kerschbaumer.

"Es war unheimlich wichtig in unserer Situation, endlich mal wieder ein Heimspiel zu gewinnen", betonte Keller. Bei Ingolstadt blitzte streckenweise Spielfreude auf. Das 1:0 von Kittel entsprang einem feinen Spielzug über den rechten Flügel mit Björn Paulsen und Thomas Pleds. An Kittels zweitem Treffer hatte Bochums patzender Torwart Manuel Riemann einen erheblichen Anteil. "Sonny ist ein überragender Spieler", lobte Keller. Er hatte den Mittelfeldspieler aufgefordert, wieder häufiger den Abschluss zu suchen. Das zeigt echte Wirkung.

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