Fast die Hälfte der Feuerstätten in Bayern mit Biomasse

Gas, Öl oder Biomasse: Die Statistik zeigt große Unterschiede zwischen den Regionen in Bayern. Was die Zahlen über das Heizverhalten verraten.
von  dpa
Kaminkehrer sorgen dafür, dass Feuerstätten ohne Probleme betrieben werden können. (Archivbild)
Kaminkehrer sorgen dafür, dass Feuerstätten ohne Probleme betrieben werden können. (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa

Knapp die Hälfte der rund 6,5 Millionen Feuerstätten in Bayern wird nach Angaben des Landesamtes für Statistik mit Biomasse wie Holz oder Pellets betrieben. 26,3 Prozent werden demnach mit Gas befeuert, 21,5 Prozent mit Heizöl, zitiert die Behörde aus der Kehrbuchdatenerhebung. 

Vor allem in Niederbayern sind der Statistik zufolge Holz, Hackschnitzel und Pellets beliebt (59,1 Prozent), aber auch in der Oberpfalz (55,3) und in Oberfranken (50,3). Gas macht in Niederbayern nur 13,9 Prozent aus, in der Oberpfalz 19,4 Prozent. In Mittelfranken dagegen liegt der Anteil der Feuerstätten mit Gas bei 35,2 Prozent und damit deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt. Die klassische Wärmepumpe zählt nach Angaben des Landesamtes nicht zu den Feuerstätten. 

Durchschnittsalter 18 Jahre

Im Durchschnitt sind die Feuerstätten in Bayern nach Angaben des Landesamtes 18 Jahre alt. Dazu zählen knapp 3,2 Millionen Zentralheizungen sowie rund 3,3 Millionen Einzelraumfeuerstätten wie Kamine, Räucheranlagen oder gasbetriebene Backöfen.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.