Fan-Rückkehr in Bundesliga-Stadien? Söder "sehr skeptisch"

München (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält angesichts der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen Spiele in der Fußball-Bundesliga vor Zuschauern zum Start der neuen Saison für äußerst fraglich. "Ich bezweifle, dass wir im August weitere Lockerungen beschließen können.
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Fans vom FC Bayern München klatschen in die Hände. Foto: Lino Mirgeler/dpa
dpa Fans vom FC Bayern München klatschen in die Hände. Foto: Lino Mirgeler/dpa

München (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält angesichts der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen Spiele in der Fußball-Bundesliga vor Zuschauern zum Start der neuen Saison für äußerst fraglich. "Ich bezweifle, dass wir im August weitere Lockerungen beschließen können. Daher bin ich auch als Fußballfan sehr skeptisch zum Start der Bundesliga. Geisterspiele ja, aber Stadien mit 25 000 Zuschauern halte ich für sehr schwer vorstellbar", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Das wäre das falsche Signal und auch der Bevölkerung schwer zu vermitteln, wenn man dafür Unmengen von Testkapazitäten aufbrauchen würde, sagte der CSU-Chef.

Die DFL will ein Stehplatz- und Alkoholverbot bis zum 31. Oktober durchsetzen und keine Gästefans in den Stadien bis zum Jahresende erlauben, wenn zur neuen Saison wieder Zuschauer in eingeschränkter Zahl zugelassen würden. Damit soll das Infektionsrisiko in der Corona-Pandemie verringert werden. Entsprechende Anträge des DFL-Präsidiums stehen bei der Mitgliederversammlung am Dienstag zur Abstimmung. Aus der Fan-Szene hat es deswegen schon Kritik gegeben.

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