Falsche Polizisten erbeuten von Senioren ein Vermögen

Sie gaben sich per Telefon als Polizisten – so konnten Betrüger in Bayern in zwei Fällen Hunderttausende Euro von Senioren erbeuten.
dpa |
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Telefonbetrüger erbeuteten in Bayern mit perfiden Lügengeschichten hunderttausende Euro. (Symbolbild)
Telefonbetrüger erbeuteten in Bayern mit perfiden Lügengeschichten hunderttausende Euro. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa
München/Schwabach

Mit der Masche der falschen Polizeibeamten haben Telefonbetrüger in Bayern in gleich zwei Fällen abkassiert. Sowohl in München als auch im mittelfränkischen Schwabach übergaben die Opfer jeweils Wertgegenstände in sechsstelliger Höhe.

In der Landeshauptstadt traf es einen über 80-Jährigen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde dem Mann am Telefon vorgespiegelt, bei der Festnahme zweier Personen sei ein Zettel mit seinem Namen gefunden worden. Deshalb müssten seine Wertgegenstände in Sicherheit gebracht werden.

Der Senior übergab einem Abholer Bargeld, Schmuck und Goldmünzen im Wert von rund 120.000 Euro. Die Sprecherin sagte, der Mann sei erst misstrauisch geworden und habe den Notruf gewählt, nachdem ein weiterer angekündigter Beamter nicht erschienen war. Dieser hätte ihn angeblich zur Vernehmung abholen sollen. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Schockanruf in Mittelfranken

Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Schwabacher Stadtteil Forsthof. Dort erhielt eine 86-Jährige einen sogenannten Schockanruf. Die Anrufer behaupteten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, und forderten die sofortige Zahlung einer Kaution. 

Die 86-Jährige ging auf die Forderung ein und übergab Wertsachen im sechsstelligen Bereich an eine unbekannte Abholerin. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung entkamen auch hier die Tatverdächtigen unerkannt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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