Falsche Bankbriefe – Betrüger erbeuten sechsstellige Summe

Erst kommt ein gefälschter Brief der Bank, dann meldet sich ein angeblicher Mitarbeiter am Telefon. Zwei Menschen verlieren dadurch viel Geld.
von  dpa
Die Betrüger brachten ihre Opfer am Telefon dazu, Transaktionsnummern preiszugeben. (Symbolbild)
Die Betrüger brachten ihre Opfer am Telefon dazu, Transaktionsnummern preiszugeben. (Symbolbild) © Roland Weihrauch/dpa

Betrüger haben im Landkreis Bamberg zwei Menschen mit gefälschten Bankbriefen um insgesamt mehr als 120.000 Euro gebracht. Die Täter verschickten Briefe mit QR-Codes und gaben sich anschließend am Telefon als Bankmitarbeiter aus, wie die Polizei mitteilte.

Eine Frau erhielt Anfang Oktober einen Brief, in dem behauptet wurde, ihr Konto sei gehackt worden. Über einen QR-Code gelangte sie auf eine Internetseite, auf der sie laut Polizei ihre Bankdaten eingab. Wenige Tage später rief ein angeblicher Sicherheitsmitarbeiter ihrer Bank an und forderte mehrere Transaktionsnummern (TAN) an. Die Betrüger nutzten diese, um Überweisungen auszulösen. Die Frau verlor den Angaben zufolge mehr als 80.000 Euro.

Ein Mann aus dem Landkreis hatte Ende September ebenfalls einen gefälschten Bankbrief mit einem QR-Code erhalten. Anfang Oktober gab er einem angeblichen Bankmitarbeiter am Telefon zwei TAN weiter. Daraufhin seien rund 40.000 Euro von seinem Konto abgebucht worden. 

Die Polizei ermittelt und warnt vor der Betrugsmasche. Wie die Täter herausfanden, bei welchen Banken die Betroffenen ihre Konten hatten, war zunächst unklar.

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