Fall Peggy: Verteidiger erhebt Foltervorwurf

"Mein Mandant wurde bei der Vernehmung gefoltert." Schwere Vorwürfe erhebt der Anwalt von Ulvi K. im Wiederaufnahmeprozess zum Fall Peggy in Bayreuth. Die Anklage kontert: "Sie haben sich im Ton vergriffen."  
| Natalie Kettinger/dpa
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Der als Peggys Mörder verurteilte Ulvi K. (r) sitzt vor Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens im Landgericht Bayreuth (Bayern) im Sitzungssaal.
dpa 5 Der als Peggys Mörder verurteilte Ulvi K. (r) sitzt vor Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens im Landgericht Bayreuth (Bayern) im Sitzungssaal.
Die Nebenklägerin Susanne K., Mutter von Peggy, sitzt am 10.04.2014 vor Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens vor dem Landgericht Bayreuth
dpa 5 Die Nebenklägerin Susanne K., Mutter von Peggy, sitzt am 10.04.2014 vor Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens vor dem Landgericht Bayreuth
Mario S., Vater von Peggy, zeigt am 10.04.2014 vor Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens vor dem Landgericht Bayreuth (Bayern) ein computergeneriertes Foto von Peggy, wie sie heute aussehen könnte
dpa 5 Mario S., Vater von Peggy, zeigt am 10.04.2014 vor Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens vor dem Landgericht Bayreuth (Bayern) ein computergeneriertes Foto von Peggy, wie sie heute aussehen könnte
Fall Peggy wird neu aufgerollt: Der Prozess startet in Bayreuth. Die Bilder...
dpa 5 Fall Peggy wird neu aufgerollt: Der Prozess startet in Bayreuth. Die Bilder...
Fall Peggy wird neu aufgerollt: Der Prozess startet in Bayreuth. Die Bilder...
dpa 5 Fall Peggy wird neu aufgerollt: Der Prozess startet in Bayreuth. Die Bilder...

"Mein Mandant wurde während der Vernehmung gefoltert." Schwere Vorwürfe erhebt der Anwalt von Ulvi K. im Wiederaufnahmeprozess zum Fall Peggy in Bayreuth. Die Anklage kontert: "Sie haben sich im Ton vergriffen."

Bayreuth – Im erneuten Prozess gegen den geistig Behinderten Ulvi K. wegen Mordes an der neunjährigen Peggy hat der Verteidiger den Ermittlern Foltermethoden vorgeworfen. „Mein Mandant ist während der Vernehmung auch gefoltert worden“, sagte der Anwalt Michael Euler am Donnerstag vor dem Landgericht Bayreuth.

Ein Polizist habe damals mit seinem Daumen in den Rücken des Angeklagten gedrückt und ihm Schmerzen zugefügt. Die Staatsanwältin Sandra Staade wies den Folterverdacht zurück und warf Euler vor, sich im Ton vergriffen zu haben.

Ulvi K. (36) wurde im April 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt. Weil Zweifel an seiner Schuld auftauchten, wird der Fall neu aufgerollt. Peggys Leiche wurde bisher nicht gefunden.

Lesen Sie hier: Fragen und Antworten zum Prozess Fall Peggy: Auch bei Freispruch keine Entlassung von Ulvi K 

 

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