Fahrer äußert sich Monate nach Fernbusunfall bei Leipzig

Leipzig (dpa/sn) - Fünf Monate nach dem tödlichen Fernbusunfall auf der Autobahn 9 in der Nähe von Leipzig hat der Busfahrer sich über seinen Anwalt geäußert. Er habe bei der Staatsanwaltschaft Angaben zum Unfallhergang gemacht, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig am Montag.
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Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht an einer Landstraße. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
dpa Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht an einer Landstraße. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Leipzig (dpa/sn) - Fünf Monate nach dem tödlichen Fernbusunfall auf der Autobahn 9 in der Nähe von Leipzig hat der Busfahrer sich über seinen Anwalt geäußert. Er habe bei der Staatsanwaltschaft Angaben zum Unfallhergang gemacht, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig am Montag. Zum Inhalt der Aussage konnte er keine Angaben machen. Zuvor hatte "Tag24" berichtet.

Gegen den 59-jährigen Busfahrer wird wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Aufgrund seiner schweren Verletzungen war er bis Ende Juli nicht vernehmungsfähig gewesen.

Am 19. Mai war ein Flixbus auf der A9 verunglückt und auf die Seite gekippt, eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine 63 Jahre alte Frau kam vor Ort ums Leben. Der Busfahrer und acht weitere Menschen wurden schwer, 63 Fahrgäste leicht verletzt. Insgesamt saßen 75 Menschen in dem Fernbus, der von Berlin nach München unterwegs war.

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