Experten versprechen ungetrübte Sicht auf Mondfinsternis

München (dpa/lby) - Topbedingungen für die partielle Mondfinsternis in Bayern: Wer in der Nacht zum Mittwoch das Spektakel beobachten möchte, hat dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge fast im ganzen Freistaat eine freie Sicht auf den Erdtrabanten. "Es wird heute Nacht fast komplett wolkenlos sein", sagte ein DWD-Sprecher am Dienstag in München.
| dpa
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Eine partielle Mondfinsternis ist über München. Foto: Sven Hoppe/Archivbild
dpa Eine partielle Mondfinsternis ist über München. Foto: Sven Hoppe/Archivbild

München (dpa/lby) - Topbedingungen für die partielle Mondfinsternis in Bayern: Wer in der Nacht zum Mittwoch das Spektakel beobachten möchte, hat dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge fast im ganzen Freistaat eine freie Sicht auf den Erdtrabanten. "Es wird heute Nacht fast komplett wolkenlos sein", sagte ein DWD-Sprecher am Dienstag in München. "Nur ganz im Norden kann stellenweise eine Schichtbewölkung auftreten, die zu dicht zum Durchschauen ist."

Auch die erwarteten Nacht-Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad laden dazu ein, das kosmischen Phänomen zu beobachten. "Im Vergleich zu den nördlichen Nachbarn haben wir großes Glück - im Rest von Deutschland wird es überwiegend bewölkt sein", sagte der Sprecher.

Los geht die Mondfinsternis am Dienstag gegen 20.40 Uhr. Dann wird der Mond nach Angaben der Vereinigung der Sternenfreunde im hessischen Heppenheim zunächst in den Halbschatten und gegen 22.00 Uhr in den Kernschatten eintauchen - dabei wird der Erdtrabant rostrot schimmern. Das Maximum der Finsternis wird demnach gegen 23.30 Uhr erreicht sein. Am Mittwochmorgen um 1.00 Uhr verlässt der Mond den Kernschatten, um 2.20 Uhr ist das Spektakel vorbei.

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Mond, Erde und Sonne stehen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft laut Sternenfreunde einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sieht man eine Mondfinsternis. Stehe der Trabant im vollen Umfang im Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. Das ist in der kommenden aber nicht der Fall. Der Mond soll zu rund 65 Prozent in den Kernschatten eintauchen.

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