EU-Wettbewerbshüter leiten bei Eon-Innogy-Deal Prüfung ein

Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die geplante Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch den Energieriesen Eon genauer unter die Lupe. Es gebe Bedenken, dass das Vorhaben den Wettbewerb im Strom- und Gaseinzelhandel beeinträchtigen könne, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel.
| dpa
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Brüssel - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen die geplante Übernahme der RWE-Tochter Innogy durch den Energieriesen Eon genauer unter die Lupe. Es gebe Bedenken, dass das Vorhaben den Wettbewerb im Strom- und Gaseinzelhandel beeinträchtigen könne, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Eine vertiefte Prüfung werde daher eingeleitet.

"Privat- und Geschäftskunden in Europa müssen Strom und Gas zu wettbewerbsfähigen Preisen beziehen können", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Die Untersuchung solle gewährleisten, dass die Übernahme keine Preiserhöhungen nach sich ziehe.

Die beiden Energieriesen RWE und Eon haben einen umfangreichen Austausch von Geschäftsfeldern vereinbart. Eon will die Strom- und Gasnetze sowie das Endkundengeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen. Im Gegenzug erhält RWE die erneuerbaren Energien von Eon sowie Innogy und wird zudem mit knapp 16,7 Prozent an Eon beteiligt. Den RWE betreffenden Teil des Geschäfts hatten die EU-Kommission und das Bundeskartellamt bereits ohne Auflagen genehmigt.

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