Essen für Bedürftige: Jubiläum der Fürstliche Notstandsküche

Regensburg (dpa/lby) - Seit hundert Jahren werden in der Fürstlichen Notstandsküche in Regensburg Bedürftige mit einem warmen Mittagessen versorgt. Die Einrichtung biete den Menschen aber mehr als eine Mahlzeit, sagte Albert Fürst von Thurn und Taxis am Samstag bei einer Feierstunde zum Jubiläum.
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Ein Mann bekommt in der Fürstlichen Notstandsküche im Schloss St. Emmeram ein Essen. Foto: Armin Weigel/Archiv
dpa Ein Mann bekommt in der Fürstlichen Notstandsküche im Schloss St. Emmeram ein Essen. Foto: Armin Weigel/Archiv

Regensburg (dpa/lby) - Seit hundert Jahren werden in der Fürstlichen Notstandsküche in Regensburg Bedürftige mit einem warmen Mittagessen versorgt. Die Einrichtung biete den Menschen aber mehr als eine Mahlzeit, sagte Albert Fürst von Thurn und Taxis am Samstag bei einer Feierstunde zum Jubiläum. Es gehe auch um Gemeinschaft, Gemütlichkeit und Austausch. Zusammen mit seiner Mutter Gloria hatte Fürst Albert zu einem Gottesdienst in die Basilika St. Emmeram eingeladen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) würdigte die Arbeit der Notstandsküche: Bei ihrer Gründung nach dem Ersten Weltkrieg sei sie für viele Menschen ein echter Lebensretter gewesen. Söder dankte der Familie Thurn und Taxis, die die jährlichen Kosten von etwa 300 000 Euro trage.

Rechtsträger der Einrichtung ist die Caritas. Sie stellt die Berechtigungsscheine aus. In den Genuss einer warmen Mittagsmahlzeit kommen heute unter anderem Rentner, Alleinerziehende, Sozialhilfeempfänger und Migranten.

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