Es wird noch heißer: Behörden warnen vor Waldbränden

Schwitzen und Abkühlen - die Menschen im Freistaat müssen auch am Wochenende mit der Hitze auskommen. Und es wird noch wärmer. Die Behörden sehen eine große Gefahr.
| dpa
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Ein Gewitter zieht in der Nähe des Barmsees in den bayerischen Alpen auf. Foto: Jan Eifert/Archiv
dpa Ein Gewitter zieht in der Nähe des Barmsees in den bayerischen Alpen auf. Foto: Jan Eifert/Archiv

München (dpa/lby) - Mit steigenden Temperaturen am Wochenende nimmt auch die Waldbrandgefahr im Freistaat stark zu: Für Sonntag erwartet der Deutsche Wetterdienst für weite Teile Bayerns die höchste der fünf Gefahrenstufen. Am Samstag sollen überwiegend noch die dritte und vierte gelten. Unter anderem haben die Behörden in Oberbayern, Mittel- und Oberfranken angeordnet, die Wälder am Wochenende von Flugzeugen aus auf mögliche Brände hin absuchen zu lassen.

Höchstwerte von 39 Grad auf dem Thermometer am Sonntag könnten den Meteorologen zufolge an den Rekorden für den Monat Juni kratzen und die Hitzewelle vorerst beenden. Denn ab Montag ist vor allem in Südbayern mit kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Dadurch werden die Temperaturen laut Prognose mit Höchstwerten von 23 bis 28 Grad im Laufe der Woche wieder etwas angenehmer.

Im Kampf gegen die Hitze insbesondere in den Großstädten forderte der Bund Naturschutz landesweit die Einführung kommunaler Baumschutzverordnungen. So sollten in stark verdichteten Zonen Baumfällungen nicht oder nur gegen hohe Ausgleichszahlungen oder erhebliche Ersatzpflanzungen möglich sein. "In Zeiten der Klimakrise mit steigender Hitzebelastung in den Stadtzentren sind Stadtbäume und innerstädtische Grünflächen als natürliche Klimaanlagen überlebensnotwendig für die Bevölkerung", sagte der Landesvorsitzende Richard Mergner.

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