Erstmals Hautpilz bei Feuersalamander in Bayern nachgewiesen

Ebrach (dpa/lby) - Bei einem Feuersalamander aus dem Steigerwald bei Ebrach (Landkreis Bamberg) ist eine Infektion mit einem Hautpilz bestätigt worden. "Für Bayern ist dies der erste Nachweis", teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt am Freitag mit.
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Ein Feuersalamander kriecht über einen Waldweg. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
dpa Ein Feuersalamander kriecht über einen Waldweg. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Ebrach (dpa/lby) - Bei einem Feuersalamander aus dem Steigerwald bei Ebrach (Landkreis Bamberg) ist eine Infektion mit einem Hautpilz bestätigt worden. "Für Bayern ist dies der erste Nachweis", teilte das Bayerische Landesamt für Umwelt am Freitag mit. Infektionen von Feuersalamandern seien in Deutschland bisher nur in der Eifel und bei Essen aufgetreten.

Der Pilz "Bsal" wurde den Angaben nach vermutlich vor mehr als zehn Jahren über den Tierhandel aus Asien nach Europa eingeschleppt. Alle heimischen Salamander- und Molcharten könnten daran erkranken, die meisten Arten könnte eine Infektion aber überleben. Bei Feuersalamandern führe eine Ansteckung jedoch fast immer zum Tod. Für den Menschen und andere Tiere sei der Pilz ungefährlich.

Trotzdem sollen Spaziergänger auf den Wegen bleiben und Amphibien besser nicht berühren, hieß es weiter. Außerdem sollen sie ihre Hunde an der Leine führen und von Bächen, Uferbereichen, Teichen und Tümpeln fernhalten. Weil der Erreger auch über Erde an Schuhen weitergetragen werde, empfiehlt das Landesamt, sie gründlich zu säubern.

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