Erste Grippe-Fälle, aber noch keine Welle

Erlangen (dpa/lby) - Zahlreiche Menschen haben sich in Bayern schon mit der Grippe angesteckt. Eine Welle ist bisher aber nicht in Sicht.
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Medikamente und ein Fieberthermometer liegen auf einem Nachttisch.
Maurizio Gambarini/dpa/Symbolbild Medikamente und ein Fieberthermometer liegen auf einem Nachttisch.

Erlangen (dpa/lby) - Zahlreiche Menschen haben sich in Bayern schon mit der Grippe angesteckt. Eine Welle ist bisher aber nicht in Sicht. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen registrierte seit Anfang Oktober 89 Erkrankte im Freistaat.

Erfahrungsgemäß beginne die Grippewelle meist Anfang bis Mitte Januar, sagte LGL-Sprecher Aleksander Szumilas. Dies könne aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Die letzte Grippewelle war in der zweiten Januarwoche diesen Jahres ausgebrochen.

Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen - im Gegensatz zu einer Erkältung bricht eine Grippe meist plötzlich aus und kann tödlich enden. So starben in Bayern 111 Menschen in der vergangenen Saison, also zwischen Anfang Oktober 2018 und Ende April 2019, an der Grippe. Experten empfehlen deshalb Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren sowie Personal in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeeinrichtungen sich impfen zu lassen. Die beste Zeit dafür ist im Oktober und November, da erst einige Tage später der Impfschutz vorhanden ist.

Wie viele Menschen sich bisher gegen die Grippe impfen lassen haben, kann das bayerische Gesundheitsministerium für die laufende Saison nicht beantworten. Engpässe beim Impfstoff wie in der vergangenen Saison befürchtet das Ministerium derzeit nicht.

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