Entwarnung: Weltkriegsbombe in Nürnberg entschärft

Wegen eines Bombenfundes müssen 9000 Anwohner im Nürnberger Stadtteil Kleinreuth ihre Häuser verlassen. Die Entschärfung ist brisant, weil der Flughafen in der Nähe liegt.
| dpa
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Blick auf eine entschärfte Weltkriegsbombe. Foto: Julian Stähle/Archivbild
dpa Blick auf eine entschärfte Weltkriegsbombe. Foto: Julian Stähle/Archivbild

Nürnberg - Rund 9000 Menschen können nach der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Nürnberg in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Um 21.34 Uhr habe Sprengmeister Michael Weiß die Bombe entschärft, teilte die Stadt am Donnerstagabend mit. Alle Sperrungen seien aufgehoben. Es habe länger gedauert als zunächst erwartet, sagte Feuerwehrsprecher Bastian Richter der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist immer schwierig, vorherzusehen, wie lange sowas dauert." Zwei Zünder hätten entfernt werden müssen, erklärte er. Rund 500 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW) waren im Einsatz.

Die 450 Kilogramm schwere US-amerikanische Fliegerbombe war am Vormittag bei geologischen Sondierungsarbeiten im Norden der Stadt entdeckt worden. Brisant war die Entschärfung auch deshalb, weil der Fundort im Stadtteil Kleinreuth nur wenige Kilometer vom Nürnberger Flughafen entfernt liegt.

Am Flughafen habe der Betrieb auch während der Entschärfung weiterlaufen können, da alles nach Plan gelaufen sei, erklärte Richter. Die Stadt hatte zuvor mitgeteilt, dass der Bevölkerung keine Gefahr drohe. Die Bombe liege sicher und habe zudem einen mechanischen Zündmechanismus, der leichter zu entschärfen sei als ein Säurezünder.

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