Entscheidung betrifft mindestens drei Bayern-Heimspiele

München (dpa/lby) - Die Entscheidung des Freistaats, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zu untersagen, betrifft mindestens drei Heimspiele des FC Bayern München. Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am 18.
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Die Spieler von München jubeln nach dem Spiel. Foto: Sven Hoppe/dpa
dpa Die Spieler von München jubeln nach dem Spiel. Foto: Sven Hoppe/dpa

München (dpa/lby) - Die Entscheidung des Freistaats, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zu untersagen, betrifft mindestens drei Heimspiele des FC Bayern München. Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am 18. März gegen den FC Chelsea fällt ebenso in den Zeitraum wie die Bundesliga-Partien gegen Eintracht Frankfurt (22. März) und Fortuna Düsseldorf (11. bis 13. April). Sollte der deutsche Fußball-Rekordmeister in einem wahrscheinlichen Königsklassen-Viertelfinale am 7./8. April Heimrecht haben, wäre auch dieses Spiel betroffen.

Wie die Auswirkungen genau sind, stand zunächst nicht fest. Viel spricht dafür, dass diese Partien aber ohne Zuschauer als Geisterspiele stattfinden. Eine Entscheidung darüber gab es zunächst nicht.

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus untersagte der Freistaat Bayern am Dienstag Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zunächst bis einschließlich 19. April. Laut Ministerin Melanie Huml gilt das auch für Sportveranstaltungen. "Es besteht ja auch die Möglichkeit, auch ohne Zuschauer das durchzuführen", sagte die CSU-Politikerin.

Das Bundesliga-Spitzenspiel des FC Bayern am 4. April bei Borussia Dortmund wird nach Einschätzung der Stadt Dortmund ebenfalls vor leeren Rängen stattfinden. Das Bundesligaspiel zwischen Union Berlin und den Münchnern am Samstagabend wird dagegen mit Publikum ausgetragen. Dies teilte der Berliner Fußball-Club am Dienstag nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden mit.

Beim FC Augsburg sind mindestens zwei, vermutlich drei Heimspiele betroffen. Am Sonntag steht die Partie gegen den VfL Wolfsburg an, am 4. April die gegen den SC Paderborn. Die Begegnung gegen den 1. FC Köln ist im Zeitraum vom 17. bis 20. April noch nicht fix terminiert.

Der FCA kalkuliert pro Geisterspiel mit einem Verlust im hohen sechsstelligen Bereich. Beim FC Bayern fällt der finanzielle Ausfall pro Spiel noch größer aus.

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