Entgleister Güterzug verursacht sechsstelligen Schaden

Nach der Entgleisung eines Güterzugs in Ingolstadt schätzt die Bundespolizei den Schaden auf 100.000 Euro. Wie ein kleines Metallstück das Unglück auslöste.
dpa |
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An einer Weiche sprangen zwei Güterwaggons aus den Gleisen. (Symbolbild)
An einer Weiche sprangen zwei Güterwaggons aus den Gleisen. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa
Ingolstadt

Ein teilweise entgleister Güterzug hat am Hauptbahnhof in Ingolstadt hohen Schaden an den Gleisen verursacht. Laut Bundespolizei wurden zwei Weichen zerstört und auf einer Strecke von 60 Metern Schienen und Gleisunterbau beschädigt. Der Schaden wird bislang auf 100.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Freitag niemand.

Der Lokführer des leeren Güterzuges soll zuvor einen sogenannten Hemmschuh übersehen haben. Dabei handelt es sich um ein kleines, keilförmiges Metallstück, das auf die Schienen gelegt wird, um zu verhindern, dass die Waggons wegrollen. Beim Rangieren des Güterzuges wurde der Hemmschuh mitgeschleift und verklemmte sich an einer Weiche. Daraufhin sprangen zwei Waggons aus den Gleisen.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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