Enkel (37) ermordete seinen Großvater (84)

Rupert Bomertl stellte sein ganzes Leben in den Dienst anderer Menschen. Mit seinem Enkel stritt er ums Geld.
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Wurde Rupert Bomertl von seinem Enkel ermordet?
AZ Wurde Rupert Bomertl von seinem Enkel ermordet?

Rupert Bomertl stellte sein ganzes Leben in den Dienst anderer Menschen. Mit seinem Enkel stritt er ums Geld.

NÜRNBERG Die Staatsanwaltschaft Nürnberg klagt einen 37-Jährigen wegen Mordes an. Der Koch soll seinen Großvater Rupert Bomertl (84) mit einem Fleischklopfer erschlagen haben. Der hochverschuldete Enkel hatte seinen Opa um Geld gebeten. Doch der wollte ihm nichts geben.

Für viele alte, kranke und behinderte Menschen in Nürnberg war Rupert Bomertl (84) wie ein Engel. Unermüdlich setzte er sich für sie ein, sammelte Spenden, organisierte Konzerte, brachte etwas Glanz in ihren tristen Alltag.

Im Alten- und Pflegeheim "August Meier" in der Regensburger Straße hatte die Nachricht vom grausamen Tod Rupert Bomertls im Februar 2009 Fassungslosigkeit und tiefe Trauer ausgelöst. Jahrelang hat der Getötete, der früher bei der Kriminalpolizei gearbeitet hatte, die Einrichtung geleitet. Um den alten Menschen eine Freude zu bereiten, hatte er - auch mit Unterstützung der Abendzeitung - unzählige Stars wie Udo Jürgens, Karel Gott oder den weltbekannten Clown Charlie Rivel zu kostenlosen Auftritten im Altenheim bewegen können.

Darüber hinaus organisierte er Konzerte und sammelte Spenden für Bedürftige. Der Lebenshilfe, der Behinderten-Werkstatt in Boxdorf und vielen anderen Einrichtungen ließ er so hunderttausende Euro zukommen.

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