Ende des A380 betrifft in Augsburg 115 Mitarbeiter

Augsburg (dpa/lby) - Das Aus für den Airbus A380 betrifft beim Zulieferer Premium Aerotec in Augsburg 115 Beschäftigte. Diese Mitarbeiter stellen Landeklappen und vordere Flügelkanten für den A380 her, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.
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Ein Airbus A380 fliegt bei eines Demonstrationsflugs. Foto: Ali Haider/Archiv
dpa Ein Airbus A380 fliegt bei eines Demonstrationsflugs. Foto: Ali Haider/Archiv

Augsburg (dpa/lby) - Das Aus für den Airbus A380 betrifft beim Zulieferer Premium Aerotec in Augsburg 115 Beschäftigte. Diese Mitarbeiter stellen Landeklappen und vordere Flügelkanten für den A380 her, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte. Weitere 145 Beschäftigte von Premium Aerotec bauten in Nordenham (Niedersachsen) Rumpfschalen und in Bremen und Varel (Niedersachsen) Einzelteile für den größten Airbus-Flieger.

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern kündigte am Donnerstag in Toulouse an, die Produktion des weltgrößten Passagierjets bis 2021 auslaufen zu lassen. Nachdem die arabische Fluggesellschaft Emirates ihre Bestellung reduziert habe, gebe es keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung.

Welche Folgen das für die 260 Premium-Aerotec-Beschäftigten in Deutschland hat, die am A380 mitarbeiten, konnte die Unternehmenssprecherin noch nicht sagen. Die Airbus-Tochter Premium Aerotec baut in den Werken parallel auch Rumpfteile, Türen, Flügel- und Fahrwerksteile für andere Airbus-Flugzeuge - darunter auch für den Langstreckenflieger A350.

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