Elversberg jubelt nach Blitzstart gegen FC Augsburg

Der Aufsteiger aus dem Saarland mischt weiter munter in der Bundesliga mit. Das Team von Chefcoach Vincent Wagner hat nun schon zehn Punkte - nach einem wilden Spiel gegen Augsburg.
Ulrike John, dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Torschütze Lasse Günther jubelt nach dem 2:0.
Torschütze Lasse Günther jubelt nach dem 2:0. © Uwe Anspach/dpa
Spiesen-Elversberg

Nach einem Blitzstart gegen den FC Augsburg hat Neuling SV Elversberg seinen dritten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Der Dorfverein beendete mit dem 4:3 (3:1) erst mal den Höhenflug der Mannschaft von Trainer Manuel Baum, die zuvor ein 2:2 gegen den FC Bayern erkämpft hatte.

Nach nicht einmal einer halben Stunde schauten die Gäste völlig konsterniert drein: Lukas Petkov (4. Minute) und Lasse Günther (7.) hatten die Saarländer früh in Führung gebracht. Vor 9.307 Zuschauern in der Stadion-Baustelle an der Kaiserlinde köpfte Maximilian Rohr (28.) zum 3:0 ein. Fabian Rieder (45.+9/Handelfmeter), Joker Michael Gregoritsch (76./Foulelfmeter) und Mert Kömür (90.) trafen für Augsburg. Den vierten Treffer für Elversberg erzielte Frederik Schmahl (89.), ehe Noel Futkeu den Ball bei einem weiteren Elfmeter an die Late drosch (90.+8).

Wieder ein furioser Heimauftritt

Die Elversberger glänzten zu Hause wie schon beim 3:2 gegen Leverkusen und beim 1:2 gegen den Meister aus München. Nach nicht einmal zwei Minuten musste erst mal der schlappe Spielball ausgewechselt werden. Kurz danach gab es zur Verblüffung aller Videobeweis: Schiedsrichter Florian Exner ging zum Bildschirm an der Seitenlinie - und gab Elfmeter. Chrislain Matsima hatte ein Handspiel begangen. Petkovs Schuss vom Punkt hielt dann erst FCA-Keeper Finn Dahmen, aber der Ex-Augsburger traf im Nachsetzen zum 1:0.

Elversberg beendet Torflaute kurz- und schmerzlos

Die Elversberger machten gerade so weiter. Bei einem Konter spielte Maurice Krattenmacher quer zu Günther und der schlenzte den Ball ins Tor. Nach zuletzt zwei Spielen ohne eigenes Tor hatte der Aufsteiger diese Flaute rasch beendet. 

Viele Augen waren auf Robin Fellhauer gerichtet: Der Ex-Elversberger hatte gegen die Bayern nach nur 8,4 Sekunden getroffen - Bundesliga-Rekord. Doch auch Fellhauer konnte Augsburg kaum helfen: Mit einem Kopfball bescherte Rohr den Saarländern ein weiteres Tor.

Zweiter Elfer nach VAR lässt Augsburg hoffen

Die Fuggerstädter meldeten sich tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zurück. Exner gab erneut nach VAR einen Handelfmeter - Rieder gelang der Anschlusstreffer. Seine Aufholjagd startete Augsburg mit dem eingewechselten Stürmer Gregoritsch.

Die Angriffsversuche der Baum-Elf waren zunächst nicht zwingend genug, doch dann räumte Lukas Pinckert Hennes Behrens ab und Gregoritsch verkürzte per Strafstoß auf 2:3. Mit dem nächsten Videobeweis verweigerte Exner in der 88. Minute dem FCA einen Elfmeter und den möglichen Ausgleich, ehe es am Ende hüben wie drüben noch mal richtig turbulent wurde.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.