Ekici: Das Kreuz mit dem Kreuz

Club-Trainer Hecking in Sorge: Rücken-Probleme häufen sich. Der Grund: eine Schambein-Reizung. Uniklinik statt freier Tag. Und Mintal besorgt sich schon ein Visum.
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Nicht unbedingt die beste Rückenschule: Mehmet Ekicis Sturzflug nach einer Attacke von Lauterns Jan Moravek.
Wolfgang Zink Nicht unbedingt die beste Rückenschule: Mehmet Ekicis Sturzflug nach einer Attacke von Lauterns Jan Moravek.

Club-Trainer Hecking in Sorge: Rücken-Probleme häufen sich. Der Grund: eine Schambein-Reizung. Uniklinik statt freier Tag. Und Mintal besorgt sich schon ein Visum.

NÜRNBERG Keine Vorbereitung ohne kleinere Wehwehchen. Jens Hegeler und Dauer-Sorgenkind Rubin Okotie plagen nach der Rückkehr aus dem einwöchigen Club-Trainingslager im türkischen Belek Muskelverhärtungen. Flügelflitzer Mike Frantz zwickt es sogar noch etwas heftiger im Oberschenkel – er konnte an der türkischen Riviera keine einzige Einheit mit den Kollegen absolvieren. Pflege und Aufbautraining steht auch für Abwehr-Stabilisator Per Nilsson nach seinem Innenbandriss im Knie weiter auf dem Plan. Er muss wohl bis Ende Januar passen. Die größten Sorgen bereitet Trainer Dieter Hecking allerdings Mittelfeld-Allrounder Mehmet Ekici.

Schmerzen schon seit Anfang Dezember

Beim 1:0-Testsieg gegen den türkischen Meister Bursaspor am letzten Samstag musste die Bayern-Leihgabe bereits nach 29 Minuten mit schmerzverzerrter Miene ausgewechselt werden. „Er hat immer wieder Probleme mit dem Rücken“, erklärt Hecking und zieht die Stirn in Falten. „Die Geschichte wiederholt sich leider. Sie kommt mir ein bisschen zu häufig vor.“

Bereits vergangenen Donnerstag musste Ekici wegen einer Blockade am so genannten Illiosakralgelenk das Training abbrechen. Davor hatte der 20-jährige Edel-Techniker und Standard-Spezialist schon in der Woche vor der 0:2-Niederlage gegen Dortmund Anfang Dezember kürzer treten müssen. „Die Abstände zwischen den Beschwerden werden immer kürzer. Das gefällt mir gar nicht“, unkt Hecking mit Blick auf den anstehenden Rückrundenauftakt gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach am Samstag. Zusatz: „Ich hoffe nicht, dass das eine chronische Sache ist.“

Mintal prüft Angebot direkt in Philadelphia

Während die meisten Kollegen gestern einen freien Tag genossen, ging’s für Ekici in die Erlanger Uniklinik zu Teamarzt Matthias Brem. Nach eingehender Untersuchung inklusive Kernspintomographie herrschte Klarheit: Der Schambein-Ast ist gereizt. Schmerzhaft, aber kein ganz großes Handicap. Auch, weil „Memo“ im Anschluss das Pflegeprogramm von Club-Chefphysio Günter Jonczyk genießen durfte. „Ich gehe davon aus, dass er gegen Gladbach spielt“, sagt Hecking. Auch bei Hegeler steht die Ampel inzwischen auf Grün. Der 21-Jährige soll bereits heute um 14Uhr wieder ins Training einsteigen können.

Unterdessen bemüht sich der slowakische Fanliebling Marek Mintal um ein Visum für die USA. Das „Phantom“ will baldmöglichst das Angebot von Philadelphia Union (Vertrag bis 2014) persönlich vor Ort prüfen. Markus Löser

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