Eiskalte Fluten: Drei-König-Schwimmen im Main

Alljährlich springen am 6. Januar Wagemutige in den eiskalten Main. Sie schwimmen bis zu fünf Kilometer Richtung Würzburg.
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Teilnehmer des 40. Drei-König-Schwimmens treiben im Wasser des Mains.
Teilnehmer des 40. Drei-König-Schwimmens treiben im Wasser des Mains. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Randersacker

Wasserdicht eingepackt in Neoprenanzüge haben sich knapp 90 Schwimmer in den eiskalten Main bei Randersacker gewagt. Zu dem winterlichen Bad im Main nahe Würzburg lädt traditionell am Dreikönigstag der unterfränkische Bezirksverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Die Sportler stürzten sich bei Temperaturen um minus 4,5 Grad in die Fluten und schwammen in Richtung Würzburg entweder zweieinhalb oder fünf Kilometer. Die Wassertemperatur war den Angaben nach knapp ein Grad.

Das Drei-König-Schwimmen in Randersacker fand zum 40. Mal statt. Laut Veranstaltern waren die Teilnehmer zwischen zwölf und 62 Jahre alt. Die meisten von ihnen waren Männer, die vor allem die Langstrecke absolvierten.

Für die Sicherheit im Wasser und an Land sorgten laut DLRG mehrere Wasserrettungszüge mit Sanitätern, Rettungsschwimmern und Bootsführern sowie die Kameraden vom Arbeiter-Samariter-Bund und den Johannitern aus Würzburg mit Rettungsfahrzeugen und Rettungsbooten.

Auch anderenorts in Bayern gab es ähnliche Veranstaltungen. Am Nachmittag wollten etwa im oberfränkischen Ebermannstadt Wagemutige ins Wasser der Wiesent springen. Flussabwärts legen sie traditionell mit Fackeln und Flossen eine Strecke von mehr als zwei Kilometern zurück. Alljährlich haben die kälteresistenten Teilnehmer eine schwimmende Bar auf der Wiesent dabei - ausgestattet etwa mit Sekt, Glühwein und Schnaps. In Randersacker ist Alkohol beim Schwimmen verboten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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