Einreise nach MV aus Dingolfing-Landau nur mit Negativtest

Rostock (dpa/mv) - Urlauber aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau dürfen seit Dienstag nur mit einem negativen Coronatest in Mecklenburg-Vorpommern Ferien machen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, wie eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock betonte.
| dpa
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Rostock (dpa/mv) - Urlauber aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau dürfen seit Dienstag nur mit einem negativen Coronatest in Mecklenburg-Vorpommern Ferien machen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, wie eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock betonte. In Bayern haben gerade die Sommerferien begonnen.

Auf seiner Internetseite veröffentlicht das Amt neben den aktuellen Fallzahlen auch Hinweise für Ferienvermieter, welche Landkreise die bundesweit vereinbarte Grenze von 50 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Am Dienstag lag dieser Wert in Dingolfing-Landau bei 191,2. Die Infektionszahlen in dem Landkreis waren aufgrund eines Corona-Ausbruchs in einem Landwirtschaftsbetrieb im Ort Mamming in die Höhe geschnellt.

Einwohner betroffener Landkreise dürfen in MV nicht beherbergt werden. Ausnahmen sind dem Amt zufolge möglich, wenn sie einen Negativtest vorlegen. Tagestouristen aus anderen Bundesländern dürfen ohnehin noch nicht wieder für einen Individualausflug nach MV kommen. Tagesausflüge sind für sie nur mit organisierten Bustouren möglich. Dies ruft Kritik bei Touristikern in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch im benachbarten Schleswig-Holstein hervor, wo die Strände teils sehr voll sind, während in MV noch Platz ist. Die Landesregierung will am 4. August über mögliche Änderungen beraten.

Bund und Länder hatten sich Ende Juni auf Einschränkungen für Reisende aus deutschen Risikogebieten verständigt, die den Grenzwert von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage überschreiten - damals als Reaktion auf den Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies in Nordrhein-Westfalen. Die konkreten Regelungen sind Ländersache.

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