Streaming-Osterspaß mit "Das Kanu des Manitu"

Nur für kurze Zeit: "Das Kanu des Manitu" feiert Streaming-Premiere auf RTL+. Was Bully Herbig zum Erfolg und zur Zukunft von "Das Kanu des Manitu" sagt.
von  dpa
Zu Ostern hat Michael Bully Herbig eine Überraschung für seine Fans. (Archivbild)
Zu Ostern hat Michael Bully Herbig eine Überraschung für seine Fans. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

"Das Kanu des Manitu" ist im Stream zu sehen - allerdings nur zwei Wochen lang. Der Film werde am Ostersonntag (5. April) um 12.00 Uhr seine Premiere auf RTL+ feiern und bis einschließlich 19. April abrufbar sein, sagte ein Sprecher von RTL Deutschland der Deutschen Presse-Agentur. Es werde ein "einmaliger Ostermoment" sein.

Doch warum erst jetzt? Und wie geht es mit Abahachi, Ranger und den anderen Figuren weiter, die schon in "Der Schuh des Manitu" berühmt wurden? Das hat Regisseur und Schauspieler Michael "Bully" Herbig der dpa in München verraten.

Ins Kino geschlichen

"In erster Linie ist "Das Kanu des Manitu" ja für die große Leinwand gemacht. Wenn sich dann ein Film so lange und so erfolgreich im Kino hält, muss man ihn auch laufen lassen", meint Herbig, der schon bei "Der Schuh des Manitu" Regie geführt und eine Rolle übernommen hat. "Ich hab’ mich immer wieder mal in die Kinosäle geschlichen, um die Reaktionen mitzuerleben. Ein lachendes und glückliches Kinopublikum ist die größte Belohnung!"

Seit Mitte August läuft die Western-Parodie im Kino, mehr als fünf Monate. "Das ist heute eher die Ausnahme", findet Herbig und verweist auf mehr als 6 Millionen Kinobesucher in Deutschland und Österreich. Im Sommer soll es in die Open-Air-Kinos gehen, auch mit Teil eins zum 25-jährigen Jubiläum von "Der Schuh des Manitu".

Wenn die Idee "abwesend" ist

Wird es einen dritten Teil geben? "Ich glaube, das wäre zu einfach!", meint der Münchner Filmemacher. "Du gehst mit jedem neuen Kinofilm zurück auf "Los", es gibt niemals eine Garantie für einen Erfolg. An manchen Tagen kann ich mir einen dritten Teil ganz gut vorstellen, an anderen Tagen wieder überhaupt nicht." Das Ende vom "Kanu des Manitu" sei ein wunderbarer und umarmender Abschluss. "Aber ich schließe gar nicht aus, dass man vielleicht eines Tages die richtige Idee für eine weitere Fortsetzung hat. Im Moment ist die Idee aber noch abwesend." 

Fast 25 Jahre nach ihrem ersten Auftritt im ersten Teil feiern Abahachi (Michael Herbig) und Ranger (Christian Tramitz) in "Das Kanu des Manitu" ein Vierteljahrhundert Blutsbrüderschaft. Sie geraten auch dieses Mal wieder in jede Menge Wildwest-Wirren und müssen ein Kanu finden, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Auch Abachis Zwillingsbruder Winnetouch, Sky du Mont als Schurke Santa Maria und Rick Kavanian als Dimitri sind wieder dabei.

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