Ein Zelt weniger auf dem Gäubodenfest

Lange Gesichter unter den Volksfestfans. Weil sich die beiden Bewerber auf dem Straubinger Gäubodenfest streiten, bekommt jetzt gar keiner das Festzelt
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Das Straubinger Gäubodenfest
dpa Das Straubinger Gäubodenfest

STRAUBING - Lange Gesichter unter den Volksfestfans. Weil sich die beiden Bewerber auf dem Straubinger Gäubodenfest streiten, bekommt jetzt gar keiner das Festzelt

Wenn sich zwei streiten, dann freut sich am Ende – keiner! Manfred Schötz und Erwin Sommer können davon ein Liedchen singen.

Noch im vergangenen Jahr hatten die beiden Zeltwirte gemeinsam sehr erfolgreich das siebte Festzelt auf dem Gäubodenfest bewirtschaftet. Doch dann kam es zwischen beiden zu einem erbitterten Streit. Aufgrund dieser Unstimmigkeiten sei es „beiden Bewerbern unmöglich, sich mit dem bekannten und bewährten Festkonzept zu bewerben“, teilte die Stadt mit.

Stattdessen bewarben sich die beiden Streihansl heuer gegeneinander um den Betrieb. Der Straubinger Stadtrat prüfte die Bewerbungen – und entschied schließlich mit nur neun Gegenstimmen: Keiner der beiden bekommt den Zuschlag.

Das Straubinger Gäubodenfest – immerhin das zweitgrößte Volksfest in Bayern – wird deshalb heuer mit sechs statt sieben Zelten gefeiert. 1000 Sitzplätze fallen dadurch weg. Dabei platzte das Fest im vergangenen Jahr aus allen Nähten. Für über eine Million Besucher stehen nun lediglich 23000 Sitzplätze zur Verfügung.

Die Stadt will die freigewordene Fläche nun mit zusätzlichen Imbiss- und Ausschankbetrieben füllen. Außerdem ist statt des Zeltes ein Biergarten geplant. Als Nebeneffekt soll das Schaustellergewerbe gestärkt werden, das zuletzt ohnehin Umsatzeinbußen zu verzeichnen hatte.

D. Aschoff

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