Ein Gershwin-Abend bei "Klassik am Odeonsplatz"

Klassische Känge in der Münchner Innenstadt, tausende Musikbegeisterte - und der ein oder andere Aperol Spritz. In München ist wieder Zeit für "Klassik am Odeonsplatz"
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Tausende Zuschauer kommen jedes Jahr zu "Klassik am Odeonsplatz" (Archivbild)
Tausende Zuschauer kommen jedes Jahr zu "Klassik am Odeonsplatz" (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Eine laue Sommernacht, Aperol Spritz - und Klassik unter freiem Himmel: Das Musikspektakel "Klassik am Odeonsplatz" hat auch in diesem Jahr wieder Tausende in die Münchner Innenstadt gezogen. Im Gegensatz zu einigen früheren Jahren blieb das Wetter mehr als stabil. 

Sir Simon Rattle präsentiert Gershwin

Kein Unwetter, nicht einmal ein Regentropfen störte das Musikerlebnis mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und ihrem Chefdirigenten Simon Rattle. Der Engländer führte seine Musiker durch einen überaus unterhaltsamen George-Gershwin-Abend, bevor er dann - wie es auf der Bühne hieß - das WM-Spiel seiner Mannschaft gegen Norwegen schauen wollte. 

Begeisterten Applaus ernteten der 71-Jährige, sein Orchester und Pianist Kirill Gerstein als Solist mit Stücken wie "Porgy and Bess", "An American in Paris" und dem "Concerto in F". 

Schon seit 25 Jahren "Klassik am Odeonsplatz"

Schon seit einem Vierteljahrhundert gibt es das Klassik-Spektakel auf dem Odeonsplatz in der Münchner Innenstadt. Es bringt, wie der Kulturdirektor des Bayerischen Rundfunks, Björn Wilhelm, sagt, Menschen zusammen, die sich sonst möglicherweise nicht begegnen würden.

Weil die Feldherrnhalle am Platz noch immer saniert wird, spielte das Orchester - wie schon im vergangenen Jahr - in einem Zelt vor der Halle. Am zweiten Tag des Events wurden am Sonntag die Münchner Philharmoniker mit ihrem Chefdirigenten Lahav Shani erwartet. Auf dem Programm stehen Richard Wagners Ouvertüre zu "Der fliegende Holländer" sowie Max Bruchs Violinkonzert in g-Moll. Für die ursprünglich geplante Geigerin Janine Jansen, die aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt hatte, sollte María Dueñas einspringen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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