Ein 78-Jähriger folgt dem Navi – und landet mit seinem Auto auf einer Holzbrücke in den Bergen

Ein 78 Jahre alter Autofahrer ist in den oberbayerischen Alpen von seinem Navi auf einen Fußweg gelotst worden – und dort auf einer zu schmalen Brücke hängen geblieben. Das Auto sei abgerutscht und mit dem Unterboden auf der Brücke liegen geblieben, teilte die Polizei mit. Der Fahrer habe daraufhin einen Wanderer um Hilfe gebeten, der wiederum einen Landwirt ansprach. Dieser habe sich aber ebenfalls nur durch einen Notruf zu helfen gewusst.
Es seien dann Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in Krün (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) angerückt. Sie hätten mit Vertretern der Gemeinde und einem Abschleppdienst geholfen, das Auto in einer aufwendigen Aktion von der Brücke zu holen. Der Einsatz habe etwa vier Stunden gedauert, teilte die Feuerwehr mit.

Der 78-Jährige hatte laut Polizei mit seinem Wagen über Forststraßen zu einer Alm fahren wollen – und folgte dabei seinem Navigationsgerät. Der Weg sei zwar immer schmaler und letztlich zu einem Fußweg geworden. Davon habe sich der Fahrer aber nicht beirren lassen – bis die zu schmale Brücke seiner Fahrt ein jähes Ende bereitete. Gegen den Fahrer sei wegen seiner Irrfahrt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden, teilte die Polizei mit.