Eichenprozessionsspinner werden an Autobahnen eingesammelt

Bayreuth (dpa/lby) - Ein kleines, aber gefährliches Tier: Seit Montag bekämpft die Autobahndirektion Nordbayern in Ober- und Mittelfranken den Eichenprozessionsspinner. Experten einer Fachfirma entfernen entlang der Autobahnen 73, 70 und 9 sowie an befallenen Parkplätzen und Raststätten die Nester mit den Raupen.
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Eichenprozessionsspinner sitzen in ihrem Nest auf einem Baum. Foto: Daniel Karmann/Archivbild
dpa Eichenprozessionsspinner sitzen in ihrem Nest auf einem Baum. Foto: Daniel Karmann/Archivbild

Bayreuth (dpa/lby) - Ein kleines, aber gefährliches Tier: Seit Montag bekämpft die Autobahndirektion Nordbayern in Ober- und Mittelfranken den Eichenprozessionsspinner. Experten einer Fachfirma entfernen entlang der Autobahnen 73, 70 und 9 sowie an befallenen Parkplätzen und Raststätten die Nester mit den Raupen. Große Verkehrsbehinderungen sind laut Autobahndirektion nicht zu erwarten.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, dessen Raupen feine Beinhaare ausbilden. Diese können beim Menschen allergische Reaktionen auf der Haut, Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten oder sogar Asthmaanfälle auslösen. In den vergangenen Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner in Deutschland stark vermehrt.

Die beauftragte Firma wird rein mechanisch gegen die Tiere vorgehen, Spritzmittel kommen nicht zum Einsatz. Die Bekämpfungsaktion soll bis Mitte Juli dauern. Schwerpunkte sind an der A73 zwischen Möhrendorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) und Breitengüßbach (Landkreis Bamberg), an der A70 zwischen Hallstadt (Landkreis Bamberg) und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach sowie an der A9 zwischen Pegnitz und Bad Berneck im Fichtelgebierge (beide Landkreis Bayreuth).

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